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werdende Mutter sucht Rat!

Autor: Cindy
2005-02-27 00:07:19

Hallo Leute,

habe teilweise Eure Beiträge mal mitverfolgt und habe da jetzt ein paar
Fragen, da ich selbst bald Mutter bin.
Mein Problem ist das ich noch nicht lange mit meinem Partner zusammen
bin, wir beide in unseren eigenen Wohnungen leben. Was auch noch hinzu
kommt das wir beide nicht gerade zu den Gutverdienern gehören (wir
verdienen beide weniger als 30.000 Euro Netto im Jahr) - nun gut ich
würde dann Erziehungsgeld bekommen, also das weiss ich ja.
Nur mein Problem iss halt, was mach ich mit meiner Miete, Nebenkosten,
Versicherungen usw. usf?
Da er die Vaterschaft akzeptieren wird, kann ich somit mit Sicherheit
nicht zum Sozialamt gehen. Und wir können uns nicht mal eine eigene
Wohnung leisten. Vielleicht kann ich mich um Wohngeld kümmern, ich denke
das steht mir zu, sofern ich nicht mit meinem Freund zusammen ziehe oder
etwa doch?
Also irgendwie versteh ich gar nichts mehr. Ich hab zwar im Internet
nach Infos gesucht aber ich kapiers einfach nicht und ich hab jetzt
Panik das ich im Sommer da stehe, ein paar Wochen etwas Geld krieg und
dann steh ich da und hab nix mehr. Mein Freund verdient ja auch nicht
gerade total viel so das wir uns im Rhein-Main-Gebiet eine Wohnung
leisten können, zumal hier die Mieten sehr hoch sind!
Auf das Auto habe ich beschlossen auf alle Fälle zu verzichten denn wenn
ich die nächsten Monate bzw. Jahre nicht mehr arbeite wozu dann noch das
Auto. Ich kanns mir sowieso nicht mehr leisten!

Also als ich das mit Norwegen und ihrem Familiensystem gelesen habe muss
ich ehrlich sagen wäre ich froh ich würd in Norwegen leben.
Hier in Deutschland wird man dazu genötigt abzutreiben, einen Termin hab
ich schon, mir fällt das halt unglaublich schwer..

Ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll.

Wäre lieb wenn mir jemand erklären könnte was ich tun könnte.

Gruss
Cindy

werdende Mutter sucht Rat!

Autor: Tata
2005-02-27 04:41:05

werdende Mutter sucht Rat!

Autor: "Ralf Gebert"
2005-02-27 04:41:05

"Cindy" schrieb im Newsbeitrag
news:4221011f$0$24936$9b4e6d93@newsread2.arcor-online.net...

> Hier in Deutschland wird man dazu genötigt abzutreiben, einen Termin hab
> ich schon, mir fällt das halt unglaublich schwer..

> Ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll.

> Wäre lieb wenn mir jemand erklären könnte was ich tun könnte.

letztendlich mußt Du ja wissen, was Du machen wirst.
Es gibt doch auch in Deutschland Ämter, wo Du Dich erkundigen kannst, d.h.
Sozialamt/Jugendamt usw.
Einfach dort mal anrufen um mit denen einen Termin abzusprechen.

Wenn es allerdings schon feststeht, das Du abtreiben wirst, dann brauchst Du
die Ämter ja nicht mehr.

Gruss
Ralf

werdende Mutter sucht Rat!

Autor: Hans-Juergen Lukaschik
2005-02-27 07:59:40

Hallo Cindy,

Am Sun, 27 Feb 2005 00:07:19 +0100, schrieb Cindy
:

>kommt das wir beide nicht gerade zu den Gutverdienern gehören (wir
>verdienen beide weniger als 30.000 Euro Netto im Jahr)

Weniger als 30.000,- EUR netto im Jahr? Das sind ja weniger als
60.000,-EUR netto im Jahr zusammen.
Ihr seid wirklich zu bedauern.

MfG Hans-Jürgen
--
http://www.cyberstalking.de Eingetragener Partner von http://www.united-for-peace.org
http://www.guetersloh-blankenhagen.de/kindersex/ Update @23.09.2004
http://www.brondholz.de Update @25.02.2005

werdende Mutter sucht Rat!

Autor: Mervi Esser
2005-02-27 09:38:15

Cindy schrieb:
> Hallo Leute,

Hallo Cindy,
>
> habe teilweise Eure Beiträge mal mitverfolgt und habe da jetzt ein paar
> Fragen, da ich selbst bald Mutter bin.

Herzlichen Glückwunsch!

> Mein Problem ist das ich noch nicht lange mit meinem Partner zusammen
> bin, wir beide in unseren eigenen Wohnungen leben.

Ich habe auch anfangs nicht mit dem Vater meiner Kinder zusammen gelebt.
Ist doch nicht so ein Problem. Die Frage ist wohl eher, was Ihr wollt.
Ob Ihr Familie sein wollt oder nicht. Bei uns war es eine Fernbeziehung,
die den Anfang erschwert hat. Aber wir wollten es auf jeden Fall als
Familie versuchen und sind dann zusammen gezogen, als Sohn Nummer Eins
fast 4 Monate alt war.

Was auch noch hinzu
> kommt das wir beide nicht gerade zu den Gutverdienern gehören (wir
> verdienen beide weniger als 30.000 Euro Netto im Jahr) - nun gut ich
> würde dann Erziehungsgeld bekommen, also das weiss ich ja.

Und Du bekommst Kindergeld. Außerdem steht Dir Mutterschaftsgeld von
Deiner Krankenkasse/Deinem Arbeitgeber zu. Zusätzlich kannst Du uU
Wohngeld beantragen und das Sozialamt um Hilfe bitten. Während der
Elternzeit bist Du außerdem beitragsfrei bei Deiner (gesetzlichen)
Krankenkasse versichert - was eine riesen Ersparnis gegenüber
"Normal-Verdienern" ist.
Außerdem hast Du ja noch den Vater des Kindes, der Dich unterstützen
muss (oder sogar will?).

> Nur mein Problem iss halt, was mach ich mit meiner Miete, Nebenkosten,
> Versicherungen usw. usf?

Rechne halt mal zusammen, was Dir an Geldern zusteht, wenn Du mit den
Ämtern Kontakt aufgenommen hast. Ich bin mir sicher, Du kommst zurecht,
solange Du vielleicht Deinen Lebensstil etwas herunterschraubst.
Stelle eine Ausgaben/Einnahmen-Liste auf und überlege, worauf man
verzichten kann.
Abgesehen davon finde ich 30000 Euro netto im Jahr garnicht mal so
schlecht... Davon sollte sich durchaus eine Familie ernähren lassen...


> Da er die Vaterschaft akzeptieren wird, kann ich somit mit Sicherheit
> nicht zum Sozialamt gehen.

Warum nicht?

Und wir können uns nicht mal eine eigene
> Wohnung leisten.

Naja, Ihr habt ja grad auch 2 Wohnungen. Was spricht dagegen, zusammen
in eine zu ziehen? Da spart Ihr eine Miete.

Vielleicht kann ich mich um Wohngeld kümmern, ich denke
> das steht mir zu, sofern ich nicht mit meinem Freund zusammen ziehe oder
> etwa doch?

Frag das zuständige Amt. Hängt von der Größe/Mietkosten Deiner Wohnung
ab im Zusammenhang mit Deinen Einnahmen, familiären Situation etc. Evtl
werden sogar Deine Eltern noch als Geldgeber herangezogen (beim
Sozialamt auch)...

> Also irgendwie versteh ich gar nichts mehr. Ich hab zwar im Internet
> nach Infos gesucht aber ich kapiers einfach nicht und ich hab jetzt
> Panik das ich im Sommer da stehe, ein paar Wochen etwas Geld krieg und
> dann steh ich da und hab nix mehr.

Schonmal drüber nachgedacht, nach der Entbindung irgendwann auch wieder
arbeiten zu gehen? Das kann evtl eine gute Lösung sein.

Mein Freund verdient ja auch nicht
> gerade total viel so das wir uns im Rhein-Main-Gebiet eine Wohnung
> leisten können, zumal hier die Mieten sehr hoch sind!

Wie gesagt: warum zieht Ihr nicht zusammen in eine der vorhandenen
Wohnungen?

> Auf das Auto habe ich beschlossen auf alle Fälle zu verzichten denn wenn
> ich die nächsten Monate bzw. Jahre nicht mehr arbeite wozu dann noch das
> Auto. Ich kanns mir sowieso nicht mehr leisten!

Ich muß ehrlich sagen, ich verstehe grad Dein ganzes Problem nicht...
Entweder man will Familie sein und steht auch finanziell füreinander
ein. D.h., dass Ihr in eine Wohnung ziehen solltet, und eben erstmal nur
ein Verdiener da ist, der die Familie hauptsächlich ernährt. Reicht das
Geld nicht aus, gibt es Ämter, die man um Hilfe bitten kann.
Zusätzlich könntest Du auch wieder arbeiten gehen, wenn die Betreuung
des Kindes geklärt ist. Habt Ihr Großeltern in der Nähe, die Euch
unterstützen könnten?
Ob Du überhaupt ein Auto brauchst, hängt von der Infrastruktur Deines
Wohnortes ab. Ich habe hier im Dorf über ein Jahr kein Auto gebraucht,
weil alle Supermärkte zu Fuß erreichbar sind und ich eh immer mit Kind
im Kinderwagen unterwegs war zum Spazierengehen.

Finanziell kann es sogar uU besser sein, wenn Ihr nicht zusammen zieht,
weil Dir dann evtl mehr Gelder zustehen. Ich wäre nur vorsichtig damit,
den Staat auf Kosten einer Familie schöpfen zu wollen. Nicht wegendes
Staates, sondern wegen des Kindes.

Ich kann mich nur wiederholen: nimm Kontakt zu den entsprechenden Ämtern
auf und kläre Deine Situation. Vielleicht kann Dir auch eine
Beratungsstelle wie Profamilia helfen...

>
> Also als ich das mit Norwegen und ihrem Familiensystem gelesen habe muss
> ich ehrlich sagen wäre ich froh ich würd in Norwegen leben.
> Hier in Deutschland wird man dazu genötigt abzutreiben, einen Termin hab
> ich schon, mir fällt das halt unglaublich schwer..

Was nun? Ich denke, Du bist bald Mutter?
Bevor Du über Abtreibung nachdenkst, beschäftige Dich mal damit, was
dabei mit dem Kind passiert... Je nachdem, wie weit Du bereits bist, ist
das Abtreiben nämlich wirklich grausam. Das wissen die meisten werdenden
Mütter leider einfach nicht...
>
> Ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll.

Rede mit Deinem Partner. Schließlich müßt Ihr gemeinsam die Situation
meistern.
>
> Wäre lieb wenn mir jemand erklären könnte was ich tun könnte.

Das kannst Du nur selbst wissen...
>
> Gruss
> Cindy

Alles Gute
Mervi

werdende Mutter sucht Rat!

Autor: Willibald Papesch
2005-02-27 09:47:09

Cindy wrote:

> Hallo Leute,
>
> [selbst bald Mutter - Mein Problem ist das ich noch nicht lange
> mit meinem Partner zusammen bin ... Also irgendwie versteh ich
gar nichts mehr. Ich hab zwar im Internet nach Infos gesucht
aber ich kapiers einfach nicht und ich hab jetzt Panik ... Ich
weiss echt nicht mehr was ich machen soll.]

> Wäre lieb wenn mir jemand erklären könnte was ich tun könnte.

Hallo Cindy,
dass man in einer solchen Situation zunächst in Panik gerät,
scheint mir verständlich. Die wichtigste Aufgabe bestünde wohl
darin, zunächst wieder Abstand und Übersich zu gewinnen. Helfen
könnte dir dabei wohl am besten eine fachkundige Beratung. Die
findest du am ehesten bei einer Schwangerschaftsberatungsstelle
über eine ergebnisoffene Beratung, egal ob von pro familia oder
von kirchlicher Seite.

Dort findest du auch Erfahrung im Umgang mit solchen Situationen
und den rein fachlichen Sachverstand, was die gesamten
bürokratischen Abläufe betrifft. Außerdem wird deine Privatsphäre
geachtet und gewahrt.

Mit den besten Grüßen und Wünschen
Willibald
--
http://www.papesch.de

werdende Mutter sucht Rat!

Autor: "Andreas Post"
2005-02-27 10:31:46

"Cindy" schrieb im Newsbeitrag
news:4221011f$0$24936$9b4e6d93@newsread2.arcor-online.net...

> Also als ich das mit Norwegen und ihrem Familiensystem gelesen habe muss
> ich ehrlich sagen wäre ich froh ich würd in Norwegen leben.

In Norwegen zahlst Du weit mehr Einkommenssteuer als in Deutschland.
Du kannst auch jeder Zeit nach Norwegen auswandern, die suchen dort
Einwanderer aller Art (jedoch keine Arbeitslosen :-))

> Hier in Deutschland wird man dazu genötigt abzutreiben, einen Termin hab
> ich schon, mir fällt das halt unglaublich schwer..

Ich glaub Du hast nen knall. In vielen anderen Ländern der Welt haben die
Menschen weit aus weniger als Du und Dein Lover hier für sich allein haben.
Es gibt Familien hier in Deutschland, die haben nichtmal als Gesamteinkommen
30.000 Euro im Jahr und diese Menschen haben Kinder.

> Ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll.

Aufhören zu jammern, was Du hier von Dir gibst, ist eine wahre Schande.

> Wäre lieb wenn mir jemand erklären könnte was ich tun könnte.

Das Kind bekommen, aufziehen und aufhören zu jammern.

Dir geht es einfach zu gut. Das ist Dein Problem.

Gruß
Andreas


--
http://www.netzterrorist.com HOT @update 26.02.2005

werdende Mutter sucht Rat!

Autor: "Peter Becker"
2005-02-27 10:57:51

"Cindy" schrieb ...

> ...

Mervi hat Dir ja schon einiges an konkreten Tipps gegeben, ich schreib hier
nur zusätzliches.


> Was auch noch hinzu
> kommt das wir beide nicht gerade zu den Gutverdienern gehören (wir
> verdienen beide weniger als 30.000 Euro Netto im Jahr)

Zusammen oder jeweils?
Das sind 2500 im Monat. Viele Familien können davon nur träumen, und kommen
trotzdem zurecht.
Wir sind eine fünfköpfige Familie, haben sogar recht gehobene Ansprüche, und
kommen trotzdem mit 2.877,95 ? im Monat aus.
Möglicherweise liegt es daran, dass ich seit Beginn Haushaltsbuch führe und
darum weiß, was wofür ausgegeben wird.

Ich kann Dir sehr empfehlen, ein Haushaltsbuch zu führen. Da sieht man, wo
das Geld verschwindet, insbesondere wo es verschwendet wird und eingespart
werden kann. Es gibt meines Wissens bei den Verbraucherberatungsstellen
bewährte Haushaltsbuch-Hefte, oder wenigstens müssten die wissen, wo es
sowas gibt.


> Da er die Vaterschaft akzeptieren wird,
> kann ich somit mit Sicherheit nicht zum Sozialamt gehen.

Wenn Ihr WIRKLICH zuwenig verdient, dann ohne weiteres.
Das Sozialamt unterstützt Bedürftige, unabhängig von ihrem Stand. Allerdings
erwartet es, dass vorher mögliche andere Geldquellen ausgeschöpft werden
(und berät dabei), und es unterstützt keine überzogenen Ansprüche.


> Und wir können uns nicht mal eine eigene Wohnung leisten.

Und wo wohnt Ihr jetzt? Unter einer Brücke?
Entschuldige den Sarkasmus, aber bei Deinem Posting habe ich den Eindruck,
dass da eine Tendenz zu verwöhnt und verantwortungslos durchschimmert.


> und ich hab jetzt Panik das ich im Sommer da stehe,
> ein paar Wochen etwas Geld krieg und
> dann steh ich da und hab nix mehr.

Wieviel ist "nix mehr"?
Du hast Unterhaltsanspruch gegen den Kindsvater, und wenn das (bei
angemessener Lebensführung) nicht reicht, auch gegen das Sozialamt.


> Mein Freund verdient ja auch nicht
> gerade total viel so das wir uns im Rhein-Main-Gebiet eine Wohnung
> leisten können, zumal hier die Mieten sehr hoch sind!

1. wohngeld
2. Das Rhein-Main-Gebiet (ich nehme an, Du meinst Raum Frankfurt) hat einen
recht guten Verkehrsverbund. Da kann man auch etwas außerhalb wohnen.


> Also als ich das mit Norwegen und ihrem Familiensystem gelesen habe muss
> ich ehrlich sagen wäre ich froh ich würd in Norwegen leben.

Dort herrscht eine andere Mentalität. Da hättest Du auch ohne die dortige
Familienförderung solche Sorgen nicht.


> Hier in Deutschland wird man dazu genötigt abzutreiben,

Frechheit. Man kann ja auch verantwortlich handeln und sich vor der Zeugung
entscheiden, ob man entweder ein Kind akzeptiert, oder gleich verhütet.


> einen Termin hab ich schon, ...

Mervi hat Dich drauf aufmerksam gemacht, was dabei mit dem Kind passiert.
Für Dich überzeugender ist vielleicht, was dabei und besonders danach mit
DIR passiert:
http://www.nachabtreibung.de/
Ich kenne persönlich eine Frau, die abgetrieben hat. Ich würde das nicht mal
einer Frau wünschen, die ich hasse.
Wenn Du das Kind wirklich nicht willst, ist es für Euch beide eine bessere
Lösung, es zu bekommen, und dann zur Adoption freizugeben.

--
Gruß,
Peter
http://www.Peter-Becker.de/dsf/ start.htm die HP zur NG
Wegen Wurm: In der Mailadresse JJMM durch laufendes Jahr und Monat ersetzen

werdende Mutter sucht Rat!

Autor: "Anna Schneider"
2005-02-27 11:10:15

Hallo Cindy,

> Mein Problem ist das ich noch nicht lange mit meinem Partner zusammen
> bin, wir beide in unseren eigenen Wohnungen leben. Was auch noch hinzu
> kommt das wir beide nicht gerade zu den Gutverdienern gehören (wir
> verdienen beide weniger als 30.000 Euro Netto im Jahr) - nun gut ich
> würde dann Erziehungsgeld bekommen, also das weiss ich ja.

Ich finde nicht, dass es wenig ist 2500 Euro im Monat netto zu verdienen. Na
gut Dein Gehalt fällt erstmal weg, aber auch Dein Partner sollte damit etwas
für seine Famile "abzweigen" können.

Als Alleinerziehende erhälst Du wahrscheinlich Erziehungsgeld, wenn ihr mit
diesem Einkommen zusammenleben würdet, dann würdest Du wohl auf das
Erziehungsgeld verzichten müssen, denn seit 2004 sind die Einkommensgrenzen
wirklich sehr niedrig.

Aber darüber hinaus, ich kenne viele Eltern, die mit viel weniger Geld
auskommen müssen und es auch schaffen !


> Nur mein Problem iss halt, was mach ich mit meiner Miete, Nebenkosten,
> Versicherungen usw. usf?
> Da er die Vaterschaft akzeptieren wird, kann ich somit mit Sicherheit
> nicht zum Sozialamt gehen.

Doch kannst Du, er erkennt zwar die Vaterschaft an, aber ihr seit nicht
verheiratet.
Außerdem ist er wohl zu Unterhaltszahlungen verpflichtet.


Und wir können uns nicht mal eine eigene
> Wohnung leisten. Vielleicht kann ich mich um Wohngeld kümmern, ich denke
> das steht mir zu, sofern ich nicht mit meinem Freund zusammen ziehe oder
> etwa doch?
> Also irgendwie versteh ich gar nichts mehr. Ich hab zwar im Internet
> nach Infos gesucht aber ich kapiers einfach nicht und ich hab jetzt
> Panik das ich im Sommer da stehe, ein paar Wochen etwas Geld krieg und
> dann steh ich da und hab nix mehr. Mein Freund verdient ja auch nicht
> gerade total viel so das wir uns im Rhein-Main-Gebiet eine Wohnung
> leisten können, zumal hier die Mieten sehr hoch sind!

Hast Du schonmal dran gedacht, für Dein Kind irgendwann einen Krippenplatz
zu suchen und bald wieder zu arbeiten ?


> Auf das Auto habe ich beschlossen auf alle Fälle zu verzichten denn wenn
> ich die nächsten Monate bzw. Jahre nicht mehr arbeite wozu dann noch das
> Auto. Ich kanns mir sowieso nicht mehr leisten!

Tröste Dich. Es gibt soviele Familien die kein Auto haben !

> > Also als ich das mit Norwegen und ihrem Familiensystem gelesen habe muss
> ich ehrlich sagen wäre ich froh ich würd in Norwegen leben.

Es gibt aber auch genug Länder, ganz ohne ein funktionierendes Sozialsystem,
da geht es den Familien, Müttern, Kindern viel, viel schlechter als hier.

> Hier in Deutschland wird man dazu genötigt abzutreiben, einen Termin hab
> ich schon, mir fällt das halt unglaublich schwer..

Dassss ist jetzt nicht Dein Ernst oder ???

Ein Auto, ein gutes Einkommen, viel Geld ist nicht alles. Findest Du es
nicht schön, dass Du Mutter wirst ?

Was sagt der Vater des Kindes dazu ???

Gruss, Anna



>
> Ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll.
>
> Wäre lieb wenn mir jemand erklären könnte was ich tun könnte.
>
> Gruss
> Cindy

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