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Sauberwerden, das =?ISO-8859-15?Töpfchen, Belohnungen =?ISO-8859-15?und der Kindergarten

Autor: broly
2005-09-27 10:53:52

Hallo Newsgroup,

ich hab ja schon lange keine Herausforderung mehr gemeldet, dafür bitte
ich heute mal ausgiebig um Rat.

Meine Große 3Jahre 7Monate wird grade die Windeln los.
Ich bin schon eineinhalb Jahre davon überzeugt das die Prinzessin ihre
Ausscheidungen durchaus kontrollieren kann, aber bis auf einige Phasen
zwischendurch hatte sie bisher noch keine große Lust sich von Ihren
Windeln zu trennen.
Naja das ganze äußerte sich vor ein paar Monaten schon so, dass sie
keine Windel will sondern auf Unterhosen besteht. Naja nach einigen
größeren und kleineren Pannen sind wir immer wieder zu Windeln
zurückgekommen.
Zum einen weil sie an manchen Tagen nicht auf die Toilette will (und das
sagt sie auch genau so "ich will net"), an anderen weil wir eben in
Urlaub waren und einfach alles anders ist, als zuhause. Und dann
wiederrum weil Oma, Opa, Tanten usw ein wenig Druck machen "Du hast ja
schon wieder Windeln an und die Hosen voll" etc und primär weils im Kiga
selten klappt und die Erzieherinnen auf Windeln bestehen.
Zwischendurch hab ich mich schon geweigert ihr Windeln anzuziehen für in
den Kindergarten, grade weil wir Tage vorher Phasen hatten wo wir mit
der Toilette gut gefahren sind.
Ich hab das Gefühl das die Kleine nicht weiss was wir von ihr erwarten.
Will sie Unterhosen, kriegt sie die von mir. (Aber ich muss damit
rechnen dass ich sie wieder mit Windeln vom Kiga abhole). Will sie
Windeln meckert die Sippschaft weil sie welche anhat.
Allgemein muss ich sagen, dass meine Tochter sehr selbstständig ist und
ihren eigenen Willen hat und den auch durchsetzt (find ich ja soweit
auch gut). In dieser speziellen Sache äußert sich das nunmal so, dass
sie alleine auf die Toilette gehen will, alleine ihr Töpfchen ins Klo
kippt, alleine ihre Hände wäscht und anschliessend dann verkündet das
sie das gemacht hat. Hilfe lehnt sie meist ab.
Alle Mittelchen mal eine Schiene zu fahren, angefangen von elterlichen
Schwindeleien wie "ich hab keine Windeln mehr im Haus" und ähnlichem
sind gescheitert. Wenn sie ihr Geschäft mal in den Topf macht ist sie
ganz stolz, und verlangt dafür auch eine Belohnung. Naja okay, war
vielleicht dumm das wir das fürs "große Geschäft" mal eingeführt haben.
Jetzt scheint es so zu sein, dass sie nur noch ihr Geschäft in den Topf
macht wenn sie ne "Belohnung" kriegt. Und wenn nicht macht sie eben 10
mal am Tag in die Hosen, weigert sich aber trotzdem Unterhosen anzuziehen.
Letzte Woche war sie komplett trocken. Einfach so von sich aus. Egal ob
wir zuhause oder unterwegs waren. Es gab kein Problem.
Heute morgen dann der Supergau. Um halb zehn durften wir sie im KiGa
abholen, weil sie ihr Geschäft in die Hosen verrichtet hat, wo der
Knödel dann rausfiel und alle Kinder völlig begeistert von der neuen
"Knete" waren.
Okay ich kann verstehen dass die Erzieherinnen da Amok laufen. Jetzt
soll sie nur noch mit Pampers in den KiGa. Verstehe ich auch bis zu
einem gewissen Grad. Aber: ich weiss das die Kleine dass kann. Und ich
weiss das sie alleine auf Toilette gehen will. Gestern wars wohl so dass
sie mit ihrer Erzieherin zur Toilette ist. Diese dann die ganze Zeit
daneben stand und anschliessend (also nur wenige Minuten später) hat die
Kleine dann in den Gruppenraum gepinkelt. Absolutes Unverständnis der
Erzieherinnen. "Sie war doch auf Toilette" ja klar, schön, ich kann auch
net pinkeln wenn mir jemand dabei zusieht..........
Jetzt mal ernsthaft, ist es so schwierig ein Kind einfach nur zweitweise
mal zu fragen ob sie vielleicht muss? (ich meine ich kann mir vortsellen
dass man im KiGa eher mal vergisst auf Toilette zu gehen als zuhause,
von daher finde ich es wichtig das man sie mal dran erinnert, zumindest
in der ersten Zeit) aber dann nicht unbedingt mitdackelt?
Okay ich sehe ein das es absolut unhaltbar ist wenn die Kids im KiGa mit
sch***** spielen, aber entschuldigung, wo waren die Erzieherinnen denn?
Bis ein ganzer Gruppenraum verschmiert ist, vergeht jaauch ne ganze Zeit.

Gebt mir bitte mal Feedback, ich weiss grade nicht mehr weiter.
Ich meine einerseits wenn sie Windeln will, soll sie die doch haben..
Aber wirklich wollen tut sie jaauch nicht. Sie iss ja auch sehr stolz
wenn sie auf die Toilette geht

Grüße
Tina

Sauberwerden, das =?ISO-8859-15?Töpfchen, Belohnungen =?ISO-8859-15?und der Kindergarten

Autor: Tata
2005-09-27 11:13:19

Sauberwerden, das =?ISO-8859-15?Töpfchen, Belohnungen =?ISO-8859-15?und der Kindergarten

Autor: Friedolf Lappen
2005-09-27 11:13:19

Wir hatte bei unserer Kleinen (2,5) das ähnliche Problem. Sie konnte, aber
wollte nicht ohne Windel (ist ja auch bequemer). Als wir das leid waren
(vor drei Wochen) haben wir ihr einfach gesagt, ab heute ohne! Also am
morgen nach dem wach werden Windel aus - und nach zwei oder drei etwas
anstregenden Tagen hat es dann geklappt (mit allen üblichen Pannen). Sie
hat ein paar mal in die Hose gemacht, die Waschmaschine war eher
beschäftigt als augelastet, aber nachdem wir sie von unserer
Ernsthaftigkeit überzeugt hatten, ging es auf einmal.

Und vor allem: Führt ein ernsthaftes Gespräch mit den Erzieherinnen im
KiGa. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass manche es sich recht
einfach machen und keine schmutzigen Finger bekommen wollen. Und Windel
anziehen ist eben bequemer als das Kind immer ans Klo zu erinnern. Macht
deutlich, dass eure Tochter keine Windel mehr bekommen soll, denn das hat
sie ja raus: "Wenn ich eine Windel will, muss ich in die Hose pinkeln!" Und
wenn sie dann wieder mit Windel aus dem KiGa kommt: Protest, aber sofort.

Viel Erfolg und gute Nerven wünscht

Friedolf

Sauberwerden, das =?ISO-8859-15?Töpfchen, Belohnungen =?ISO-8859-15?und der Kindergarten

Autor: Achim Waldek
2005-09-27 11:24:59

Am Tue, 27 Sep 2005 10:53:52 +0200 schrieb broly:
wasn mit deinem newsreader los?
Hi
> Hallo Newsgroup,
>
> ich hab ja schon lange keine Herausforderung mehr gemeldet, dafür bitte
> ich heute mal ausgiebig um Rat.
>
> Meine Große 3Jahre 7Monate wird grade die Windeln los.
> Ich bin schon eineinhalb Jahre davon überzeugt das die Prinzessin ihre
> Ausscheidungen durchaus kontrollieren kann, aber bis auf einige Phasen
> zwischendurch hatte sie bisher noch keine große Lust sich von Ihren
> Windeln zu trennen.
Im allgemeinen sagt man, dass kinder zwischen 2 und ddie Reife erlangen
zumindest tagsüber trocken zu sein.

> Naja das ganze äußerte sich vor ein paar Monaten schon so, dass sie
> keine Windel will sondern auf Unterhosen besteht. Naja nach einigen
> größeren und kleineren Pannen sind wir immer wieder zu Windeln
> zurückgekommen.
> Zum einen weil sie an manchen Tagen nicht auf die Toilette will (und das
> sagt sie auch genau so "ich will net"), an anderen weil wir eben in
> Urlaub waren und einfach alles anders ist, als zuhause. Und dann
> wiederrum weil Oma, Opa, Tanten usw ein wenig Druck machen "Du hast ja
> schon wieder Windeln an und die Hosen voll" etc und primär weils im Kiga
> selten klappt und die Erzieherinnen auf Windeln bestehen.


Unsinn IMHO- da ist soviel schiefgegangen, wie nur was. Zum einen Druckl
aus dem Umfeld muss man widerstehen.
Also ich täte es so machen- die Phase des regelmäßigen klogangs ausnutzen-
draus die Windeln weglassen. Konsequent. Wenn das Kind sagt, ich will nicht
aufs Klo - dann muss es halt mal stinken. Mit stinkender Hose kann man
nicht in den Kiga. weigert sich das Kind im Kiga auf Klo zu gehen, dann
halt abholen- keinesfalls windeln (lassen). so mal zur Grundstrategie.

[...]
> Alle Mittelchen mal eine Schiene zu fahren, angefangen von elterlichen
> Schwindeleien wie "ich hab keine Windeln mehr im Haus" und ähnlichem
> sind gescheitert.

Wie denn? dass sie dann in die Hose macht? Nun, mit vollen Hosen kann man
nicht in den Kindi, muss im Bad bleiben- solange sie aus Trotzkopf das
Töpfchen verweigert. Und mir scheint, sie ist prinzipiell trocken und setzt
zu den normalen Unfällen ihr trotzköpfchen durch. Den Klogang zu verweigern
ist in meinen Augen nicht akzeptabel, genau wie Steinewerfen,
Waffeneinsatz, Faustschläge.

> Wenn sie ihr Geschäft mal in den Topf macht ist sie
> ganz stolz, und verlangt dafür auch eine Belohnung. Naja okay, war
> vielleicht dumm das wir das fürs "große Geschäft" mal eingeführt haben.
> Jetzt scheint es so zu sein, dass sie nur noch ihr Geschäft in den Topf
> macht wenn sie ne "Belohnung" kriegt. Und wenn nicht macht sie eben 10
> mal am Tag in die Hosen, weigert sich aber trotzdem Unterhosen anzuziehen.


Aus der Geschichte musst Du irgentwie heraus. Wie weis ich auch nicht,
leider.

> Letzte Woche war sie komplett trocken. Einfach so von sich aus. Egal ob
> wir zuhause oder unterwegs waren. Es gab kein Problem.
> Heute morgen dann der Supergau. Um halb zehn durften wir sie im KiGa
> abholen, weil sie ihr Geschäft in die Hosen verrichtet hat, wo der
> Knödel dann rausfiel und alle Kinder völlig begeistert von der neuen
> "Knete" waren.

LOL- da würd ich auch unbegeistert sein.
> Okay ich kann verstehen dass die Erzieherinnen da Amok laufen. Jetzt
> soll sie nur noch mit Pampers in den KiGa. Verstehe ich auch bis zu
> einem gewissen Grad.


Nack. absolut nicht. Mir scheint, ihr solltet mal ein Gespräch mit den
Erziehern führen.

Im Sinne von
a) Kind kommt ohne Pampers in den Kindergarten. Immer.
b) Kind wird nicht zum Klo begleitet. Fertig
c) Macht Kind in die Hose, holst Du es ab.
Das Problem ist natürlich, dass das die Kooperation erfordert.
> Aber: ich weiss das die Kleine dass kann. Und ich
> weiss das sie alleine auf Toilette gehen will. Gestern wars wohl so dass
> sie mit ihrer Erzieherin zur Toilette ist. Diese dann die ganze Zeit
> daneben stand und anschliessend (also nur wenige Minuten später) hat die
> Kleine dann in den Gruppenraum gepinkelt. Absolutes Unverständnis der
> Erzieherinnen. "Sie war doch auf Toilette" ja klar, schön, ich kann auch
> net pinkeln wenn mir jemand dabei zusieht..........

Nun, ich merke danebenstehend auch, ob sie pinkelt, aber ob das alles ist?


.

> Jetzt mal ernsthaft, ist es so schwierig ein Kind einfach nur zweitweise
> mal zu fragen ob sie vielleicht muss? (ich meine ich kann mir vortsellen
> dass man im KiGa eher mal vergisst auf Toilette zu gehen als zuhause,
> von daher finde ich es wichtig das man sie mal dran erinnert, zumindest
> in der ersten Zeit) aber dann nicht unbedingt mitdackelt?
> Okay ich sehe ein das es absolut unhaltbar ist wenn die Kids im KiGa mit
> sch***** spielen, aber entschuldigung, wo waren die Erzieherinnen denn?
> Bis ein ganzer Gruppenraum verschmiert ist, vergeht jaauch ne ganze Zeit.

naja, lokal verteilt sich das innert kürzester Frist- (hatte ich auch mal
zu hause- Weniige Minuten genügten und die stinkende Tochter hatte eine
Spur der Verschmierung hinterlassen. Aber okay- die Lösung kann nicht
heißen "nur noch mit Pampi"
> Gebt mir bitte mal Feedback, ich weiss grade nicht mehr weiter.
> Ich meine einerseits wenn sie Windeln will, soll sie die doch haben..
Nein. Trockenwerden ist eine Einbahnstraße, bei der es wieder und wieder zu
Unfällen kommen kann- die Konsequenz kann aber nicht lauten- back to the
roots. Ein Kind, dass beim Laufen dauernd auf die Nase fällt, wird ja auch
nicht gezwungen, zu krabbeln.
> Aber wirklich wollen tut sie jaauch nicht. Sie iss ja auch sehr stolz
> wenn sie auf die Toilette geht

Was den straken Willen betrifft: Trotz wollen gibt es Regeln, an die sich
alle halten. Wie wäre es, wenn man eine Regel definiert und auch
sanktioniert?


Und- ich weis nicht ob übertragbar- das Töpfchen hatten wir bei beiden nur
ganz kurz in Benutzung- beide wollten von sich aus aufds große Klo, ohne
Einsatz und ähnlichem Heckmeck.
Gruß

Sauberwerden, das =?ISO-8859-15?Töpfchen, Belohnungen =?ISO-8859-15?und der Kindergarten

Autor: broly
2005-09-27 11:25:32

Hallo Friedolf,

Friedolf Lappen schrieb:
> Wir hatte bei unserer Kleinen (2,5) das ähnliche Problem. Sie konnte, aber
> wollte nicht ohne Windel (ist ja auch bequemer). Als wir das leid waren
> (vor drei Wochen) haben wir ihr einfach gesagt, ab heute ohne! Also am
> morgen nach dem wach werden Windel aus - und nach zwei oder drei etwas
> anstregenden Tagen hat es dann geklappt (mit allen üblichen Pannen). Sie
> hat ein paar mal in die Hose gemacht, die Waschmaschine war eher
> beschäftigt als augelastet, aber nachdem wir sie von unserer
> Ernsthaftigkeit überzeugt hatten, ging es auf einmal.

Jo, wie geschrieben. Haben wir auch schon versucht.
Ich hab mir die Kleine geschnappt hab ihr erklärt das wirs ohne Windel
versuchen werden. Sie hat auch Bereitschaft signalisiert. Die ersten
5mal in folge Hosennassmachen, hab ich auch noch geduldigb hingenommen.
Beim 10mal an einem Tagreagiere ich auch genervt. An Tag fünf dann die
Erkenntnis: "okay sie ist noch nicht soweit"
Aber jetzt wo sie eben von sich aus will, und ich bin wirklich sicher
das das viel der Wille ist, bin ich auch nicht mehr bereit nochmal
Rückshritte zu machen, damit andere es einfachr haben.
>
> Und vor allem: Führt ein ernsthaftes Gespräch mit den Erzieherinnen im
> KiGa. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass manche es sich recht
> einfach machen und keine schmutzigen Finger bekommen wollen. Und Windel
> anziehen ist eben bequemer als das Kind immer ans Klo zu erinnern. Macht
> deutlich, dass eure Tochter keine Windel mehr bekommen soll, denn das hat
> sie ja raus: "Wenn ich eine Windel will, muss ich in die Hose pinkeln!" Und
> wenn sie dann wieder mit Windel aus dem KiGa kommt: Protest, aber sofort.

Ja interessanterweise, wenn ich sie mit Windel hinschicke, hat sie auch
die selbe Windel an wenn ich sie abhole. Manchmal hat sie nen feuerroten
Hintern. Ich denke im KiGa mangelts an der Kommunikation mit dem Kind.
Chantal sagt nicht wenn sie die Hosen voll hat (klar wäre mir auch zu
blöd vor versammelter Mannschaft auf dem Boden gewickelt zu werden) aber
trotzdem erwarte ich von einer Erzieherin dass sie das geregelt kriegt.
Werd mich jetzt erstmal abreagieren, Chantal kann mal ein paar Tage
zuhause beleiben, bis ich wirklich weiss was sie will und dann werd ich
es nochmal auf ein Gespräch ankommen lassen.

GrÃ¼Ãźe
Tina

Sauberwerden, das =?ISO-8859-15?Töpfchen, Belohnungen =?ISO-8859-15?und der Kindergarten

Autor: Martina Broly
2005-09-27 13:15:08

Hallo Achim,

> wasn mit deinem newsreader los?

Gute Frage. Hab mir vorgestern das System zerschossen uns seitdem spinnt
alles.

> Im allgemeinen sagt man, dass kinder zwischen 2 und ddie Reife
> erlangen zumindest tagsüber trocken zu sein.

Ich bin mir auch irgendwo sicher nicht zuviel zu verlengen, weil ich
wirklich denke das sies kann.

> Unsinn IMHO- da ist soviel schiefgegangen, wie nur was. Zum einen
> Druckl aus dem Umfeld muss man widerstehen.

Klar. Ich kann das dass, mein Mann auch. Aber die Kleine?

> Also ich täte es so machen- die Phase des regelmäßigen klogangs
> ausnutzen- draus die Windeln weglassen. Konsequent. Wenn das Kind
> sagt, ich will nicht aufs Klo - dann muss es halt mal stinken.

Da hat sie kein Problem damit. Die stinkt. Wenns sein muss stundenlang
und bis der Hintern wund ist. Gewickelt werden will sie ja auch nicht.
Lieber selber wickeln. Aber da ist mir die Sauerei dann doch zu groß ;-)

Mit stinkender Hose kann man
> nicht in den Kiga. weigert sich das Kind im Kiga auf Klo zu gehen,
> dann halt abholen- keinesfalls windeln (lassen). so mal zur
> Grundstrategie.

Okay das Argument mit "kann sie nicht in den KiGa" wird sie nicht gelten
lassen. Schliesslich wollen die Erzieherinnen das ja so. Das hat sogar
sie schon begriffen.
Aber die Sache von wegen abholen, lässt sich verwirklichen.

> Wie denn? dass sie dann in die Hose macht? Nun, mit vollen Hosen kann
> man nicht in den Kindi, muss im Bad bleiben- solange sie aus
> Trotzkopf das Töpfchen verweigert.

hmm. Also ich kann sie schlecht im Bad anbinden. (hab ja noch nen
eineinhalbjährigen der auch bemuttert werden will ;-)) Sie pinkelt wenns
sein muss 10mal am Tag in die Hose. An manchen Tagen bin ich mit der
Wäsche wirklich nicht mehr nachgekommen bzw. wusste ich garnicht was ich
ihr noch anziehen soll. Wenn ich ihr die Hosen nicht ausziehe macht sies
selbst, und läuft dann eben ohne Hose. Dann kanns auch mal passieren
dass ein Stuhl nass wird etc......... :-(

Und mir scheint, sie ist prinzipiell trocken und setzt
> zu den normalen Unfällen ihr trotzköpfchen durch.

Die Vermutung hab ich auch.
Ich bin echt die letzte die egen nem Unfall schimpft, aber ich weiss
langsam nicht mehr weiter.


>> Wenn sie ihr Geschäft mal in den Topf macht ist sie ganz stolz, und
>> verlangt dafür auch eine Belohnung. Naja okay, war vielleicht dumm
>> das wir das fürs "große Geschäft" mal eingeführt haben. Jetzt
>> scheint es so zu sein, dass sie nur noch ihr Geschäft in den Topf
>> macht wenn sie ne "Belohnung" kriegt. Und wenn nicht macht sie eben
>> 10 mal am Tag in die Hosen, weigert sich aber trotzdem Unterhosen
>> anzuziehen.
>
> Aus der Geschichte musst Du irgentwie heraus. Wie weis ich auch
> nicht, leider.

Naja momentan erkläre ich ihr einfach jedesmal, dass ich mich auch nicht
für jeden Toiletttengang belohne. Denke mit Appelle an ihre
Selbstständigkeit die für sie wohl sehr wichtig ist komme ich am weitesten.

>> Okay ich kann verstehen dass die Erzieherinnen da Amok laufen.
>> Jetzt soll sie nur noch mit Pampers in den KiGa. Verstehe ich auch
>> bis zu einem gewissen Grad.
>
>
>
> Nack. absolut nicht. Mir scheint, ihr solltet mal ein Gespräch mit
> den Erziehern führen.

Falsch ausgedrückt: Verständnis das ein Kind nicht den ganzen Kiga
beschmutzen darf, kein Verständnis für Windelzwang
>
> Im Sinne von a) Kind kommt ohne Pampers in den Kindergarten. Immer.
> b) Kind wird nicht zum Klo begleitet. Fertig c) Macht Kind in die
> Hose, holst Du es ab. Das Problem ist natürlich, dass das die
> Kooperation erfordert.

Ich bin mal gespannt ob das klappt. Den Vorschlag werd ich machen.
Ich hab da momentan eh so einige probleme mit dem Erziehungsstil....... :-/

> naja, lokal verteilt sich das innert kürzester Frist- (hatte ich auch
> mal zu hause- Weniige Minuten genügten und die stinkende Tochter
> hatte eine Spur der Verschmierung hinterlassen. Aber okay- die Lösung
> kann nicht heißen "nur noch mit Pampi"

Ganz meine Meinung.
Aber die ausgebildeten Pädagogen werden mir natürlich drücken, dass sie
wohl noch nicht soweit ist.

> Nein. Trockenwerden ist eine Einbahnstraße, bei der es wieder und
> wieder zu Unfällen kommen kann- die Konsequenz kann aber nicht
> lauten- back to the roots. Ein Kind, dass beim Laufen dauernd auf die
> Nase fällt, wird ja auch nicht gezwungen, zu krabbeln.

Genau. Das denke ich nämlich auch
Sie hat Phasen wo sies schafft und ich kann mich nunmal nicht den ganzen
Tag in den Kiga setzen und drauf achten dass die die Signale meines
Kindes richtig deuten und die Maus entsprechend motivieren.

> Was den straken Willen betrifft: Trotz wollen gibt es Regeln, an die
> sich alle halten. Wie wäre es, wenn man eine Regel definiert und auch
> sanktioniert?
>

Ja das könnte ein Kernproblem sein. Zeitweise akzeptiert sie Regeln. Ein
andermal nicht. Selbst wenn wir die Sanktionen gemeinsam aushandeln:
"und was machen wir wenn Du Deinem Bruder wieder alle Autos wegnimmst?"
kann es gut sein dass sie diese trotzdem nicht akzeptiert. Oder eben
toleriert und in Kauf nimmt.
Manchmal ist es schwierig dem Mädel Regeln aufzuzeigen. Sie akzeptiert
jede Regel wenn sie denn Sinn versteht, aber ich kann wirklich nicht
immer alles so erklären, dass sie es begreifen kann.

> Und- ich weis nicht ob übertragbar- das Töpfchen hatten wir bei
> beiden nur ganz kurz in Benutzung- beide wollten von sich aus aufds
> große Klo, ohne Einsatz und ähnlichem Heckmeck.

Schwierig. Sie geht auf die Toilette ausser die bei uns im Haus. Weil
ihr der Klodeckel mal in den Rücken gefallen ist (und ja niemand
mitgehen darf zum helfen). Von daher wird zuhause das Töpfchen
bevorzugt. bei Oma etc ist eine normale Toilette ohne Brimborium
ausreichend. Sie hat also immer die Wahl.

Grüße
Tina

Sauberwerden, das =?ISO-8859-15?Töpfchen, Belohnungen =?ISO-8859-15?und der Kindergarten

Autor: Achim Waldek
2005-09-27 13:56:25

Am Tue, 27 Sep 2005 13:15:08 +0200 schrieb Martina Broly:

> Hallo Achim,
>
>> wasn mit deinem newsreader los?
>
> Gute Frage. Hab mir vorgestern das System zerschossen uns seitdem spinnt
> alles.
War mir nur aufgefallen.
"Am Tue, 27 Sep 2005 13:15:08 +0200 schrieb Martina Broly:"
klappt ja offensichtlich wieder:).

>> Im allgemeinen sagt man, dass kinder zwischen 2 und ddie Reife
>> erlangen zumindest tagsüber trocken zu sein.
>
> Ich bin mir auch irgendwo sicher nicht zuviel zu verlengen, weil ich
> wirklich denke das sies kann.
>
>> Unsinn IMHO- da ist soviel schiefgegangen, wie nur was. Zum einen
>> Druckl aus dem Umfeld muss man widerstehen.
>
> Klar. Ich kann das dass, mein Mann auch. Aber die Kleine?

Was für ein Druck? gehässige Bemerkungen, wenn sie mit Windeln rumläuft?
Versuche doch die Verwandtschaft mit einzuspannen.

>
>> Also ich täte es so machen- die Phase des regelmäßigen klogangs
>> ausnutzen- draus die Windeln weglassen. Konsequent. Wenn das Kind
>> sagt, ich will nicht aufs Klo - dann muss es halt mal stinken.
>
> Da hat sie kein Problem damit. Die stinkt. Wenns sein muss stundenlang
> und bis der Hintern wund ist.
Nun, wer stinkt muss in einem Bereich bleiben. Ich weiß es nicht, wie oft
man das durchziehen muss- aber prinzipierll funktionieren auszeiten etc
gut.

>> Mit stinkender Hose kann man
>> nicht in den Kiga. weigert sich das Kind im Kiga auf Klo zu gehen,
>> dann halt abholen- keinesfalls windeln (lassen). so mal zur
>> Grundstrategie.
>
> Okay das Argument mit "kann sie nicht in den KiGa" wird sie nicht gelten
> lassen. Schliesslich wollen die Erzieherinnen das ja so. Das hat sogar
> sie schon begriffen.



Mit stinkender Hose darf das Kind nicht in den Kiga.- wetten ;)?



> Aber die Sache von wegen abholen, lässt sich verwirklichen.
>
>> Wie denn? dass sie dann in die Hose macht? Nun, mit vollen Hosen kann
>> man nicht in den Kindi, muss im Bad bleiben- solange sie aus
>> Trotzkopf das Töpfchen verweigert.
>
> hmm. Also ich kann sie schlecht im Bad anbinden. (hab ja noch nen
> eineinhalbjährigen der auch bemuttert werden will ;-)) Sie pinkelt wenns
> sein muss 10mal am Tag in die Hose. An manchen Tagen bin ich mit der
> Wäsche wirklich nicht mehr nachgekommen bzw. wusste ich garnicht was ich
> ihr noch anziehen soll. Wenn ich ihr die Hosen nicht ausziehe macht sies
> selbst, und läuft dann eben ohne Hose. Dann kanns auch mal passieren
> dass ein Stuhl nass wird etc......... :-(

ha- eben fällt mir die Regel ein: Es wird auf dem Töpfchen, Klo gepullert.
So und das Kind bleibt solange im Bad, bis ich Zeit habe, es zu säubern.-
falls es aus Trotz einnässt.
> Und mir scheint, sie ist prinzipiell trocken und setzt
>> zu den normalen Unfällen ihr trotzköpfchen durch.
>
> Die Vermutung hab ich auch.
> Ich bin echt die letzte die egen nem Unfall schimpft, aber ich weiss
> langsam nicht mehr weiter.
Es wird beliebig schwierig sein, Unfälle von Trotz zu unterscheiden.
>
>>> Wenn sie ihr Geschäft mal in den Topf macht ist sie ganz stolz, und
>>> verlangt dafür auch eine Belohnung. Naja okay, war vielleicht dumm
>>> das wir das fürs "große Geschäft" mal eingeführt haben. Jetzt
>>> scheint es so zu sein, dass sie nur noch ihr Geschäft in den Topf
>>> macht wenn sie ne "Belohnung" kriegt. Und wenn nicht macht sie eben
>>> 10 mal am Tag in die Hosen, weigert sich aber trotzdem Unterhosen
>>> anzuziehen.
>>
>> Aus der Geschichte musst Du irgentwie heraus. Wie weis ich auch
>> nicht, leider.
>
> Naja momentan erkläre ich ihr einfach jedesmal, dass ich mich auch nicht
> für jeden Toiletttengang belohne. Denke mit Appelle an ihre
> Selbstständigkeit die für sie wohl sehr wichtig ist komme ich am weitesten.

Vielleicht. Einerseits sind Kinder sehr verständig und kooperationsbereit
(Willibald wäre jetzt stolz auf micgh ;))- andererseits, es sind halt nur
Kinder.
>>> Okay ich kann verstehen dass die Erzieherinnen da Amok laufen.
>>> Jetzt soll sie nur noch mit Pampers in den KiGa. Verstehe ich auch
>>> bis zu einem gewissen Grad.
>>
>>
>>
>> Nack. absolut nicht. Mir scheint, ihr solltet mal ein Gespräch mit
>> den Erziehern führen.
>
> Falsch ausgedrückt: Verständnis das ein Kind nicht den ganzen Kiga
> beschmutzen darf, kein Verständnis für Windelzwang

ahso- na da sind wir einer Meinung.
>>
>> Im Sinne von a) Kind kommt ohne Pampers in den Kindergarten. Immer.
>> b) Kind wird nicht zum Klo begleitet. Fertig c) Macht Kind in die
>> Hose, holst Du es ab. Das Problem ist natürlich, dass das die
>> Kooperation erfordert.
>
> Ich bin mal gespannt ob das klappt. Den Vorschlag werd ich machen.
> Ich hab da momentan eh so einige probleme mit dem Erziehungsstil....... :-/
Deinem oder des KiGas?- was Dich betrifft- später mehr.

>> naja, lokal verteilt sich das innert kürzester Frist- (hatte ich auch
>> mal zu hause- Weniige Minuten genügten und die stinkende Tochter
>> hatte eine Spur der Verschmierung hinterlassen. Aber okay- die Lösung
>> kann nicht heißen "nur noch mit Pampi"
>
> Ganz meine Meinung.
> Aber die ausgebildeten Pädagogen werden mir natürlich drücken, dass sie
> wohl noch nicht soweit ist.

Quark mit Sauce. Wenn sie wochenlang ohne Windeln auskommt ist sie trocken.
Wenn sie über normale Unfälle hinaus einnässt , liegen die Probleme
woanders. Schwierig ists, wenn der KiGa nicht kooperiert. Naja- für mich
ist gut kakerlaken- unser KiGa ist pädagogisdh absolut spitze.
>> Nein. Trockenwerden ist eine Einbahnstraße, bei der es wieder und
>> wieder zu Unfällen kommen kann- die Konsequenz kann aber nicht
>> lauten- back to the roots. Ein Kind, dass beim Laufen dauernd auf die
>> Nase fällt, wird ja auch nicht gezwungen, zu krabbeln.
>
> Genau. Das denke ich nämlich auch
> Sie hat Phasen wo sies schafft und ich kann mich nunmal nicht den ganzen
> Tag in den Kiga setzen und drauf achten dass die die Signale meines
> Kindes richtig deuten und die Maus entsprechend motivieren.
Nö- das ist Job der Erzieher.
>> Was den straken Willen betrifft: Trotz wollen gibt es Regeln, an die
>> sich alle halten. Wie wäre es, wenn man eine Regel definiert und auch
>> sanktioniert?
>>
>
> Ja das könnte ein Kernproblem sein. Zeitweise akzeptiert sie Regeln. Ein
> andermal nicht. Selbst wenn wir die Sanktionen gemeinsam aushandeln:
> "und was machen wir wenn Du Deinem Bruder wieder alle Autos wegnimmst?"
> kann es gut sein dass sie diese trotzdem nicht akzeptiert. Oder eben
> toleriert und in Kauf nimmt.
> Manchmal ist es schwierig dem Mädel Regeln aufzuzeigen. Sie akzeptiert
> jede Regel wenn sie denn Sinn versteht, aber ich kann wirklich nicht
> immer alles so erklären, dass sie es begreifen kann.

Nun- nenn mich altmodisch- Ich versuche auch soweit wie möglich meine
Entschewidungen begründen- aber ab einem bestimmten Punkt ist Schluss- dann
passieren Dinge, weil ich es will. (Ich bin zur Zeit zuhause mit nem 4
und ner 3 jährigen)

>> Und- ich weis nicht ob übertragbar- das Töpfchen hatten wir bei
>> beiden nur ganz kurz in Benutzung- beide wollten von sich aus aufds
>> große Klo, ohne Einsatz und ähnlichem Heckmeck.
>
> Schwierig. Sie geht auf die Toilette ausser die bei uns im Haus. Weil
> ihr der Klodeckel mal in den Rücken gefallen ist (und ja niemand
> mitgehen darf zum helfen). Von daher wird zuhause das Töpfchen
> bevorzugt. bei Oma etc ist eine normale Toilette ohne Brimborium
> ausreichend. Sie hat also immer die Wahl.
aha. Na war ja auch nur so ein Gedanke


Was Dich betrifft: Deine Kinder sind ja vergleichsweise dicht beieinander.
Aus unseren Erfahruzngen weis ich, dass burn out bei Müttern sehrt oft
vorkommt. Gönn Dir mal ne Mu-Ki Kur.
man kann ne Menge lernen, sich gut erholen, man bekommt Abstand und Hilfe
von außen. Wichtig:
Man braucht ein gutes Heim
Man braucht einen Partner, der mitzieht und das Gelernte mitumsetzt.
Meine Frau war in Bad Mergentheim.
Zu Deinem Partner kann ich nix sagen ;).
Gruß

Sauberwerden, das =?ISO-8859-15?Töpfchen, Belohnungen =?ISO-8859-15?und der Kindergarten

Autor: Martina Broly
2005-09-27 14:57:59

Nochmal Hi,


> Was für ein Druck? gehässige Bemerkungen, wenn sie mit Windeln rumläuft?
> Versuche doch die Verwandtschaft mit einzuspannen.

Jupp. Die müsste doch schon trocken sein. Sie soll sich schämen, ich
soll mich schämen usw usf.
Einzuspannen hilft nicht viel. Die Standpunkte sind doch sehr
unterschiedlich. Ignorieren hilft besser

>>>Also ich täte es so machen- die Phase des regelmäßigen klogangs
>>>ausnutzen- draus die Windeln weglassen. Konsequent. Wenn das Kind
>>>sagt, ich will nicht aufs Klo - dann muss es halt mal stinken.
>>
>>Da hat sie kein Problem damit. Die stinkt. Wenns sein muss stundenlang
>>und bis der Hintern wund ist.
>
> Nun, wer stinkt muss in einem Bereich bleiben. Ich weiß es nicht, wie oft
> man das durchziehen muss- aber prinzipierll funktionieren auszeiten etc
> gut.

Ich werds versuchen. (mit der Befürchtung ds ich nach 5min Auszeit ein
ganz verdrecktes Kind habe :-/) Aber ein Versuch isses sicherlich wert.

> Mit stinkender Hose darf das Kind nicht in den Kiga.- wetten ;)?

Okay. Du hast recht

> ha- eben fällt mir die Regel ein: Es wird auf dem Töpfchen, Klo gepullert.
> So und das Kind bleibt solange im Bad, bis ich Zeit habe, es zu säubern.-
> falls es aus Trotz einnässt.

Also ich kann mir immernoch net vorstellen wie ich mich da konsequent
durchsetzen soll. Ihr Einfallsreichtum ist da manchmal grenzenlos und
verblüfft mich immer wieder. Andererseits haben wirs mittlerweile auch
geschafft das sie bei derben Aktionen auch ein paar Minuten in ihrem
Zimmer bleibt (und das war ein hartes Stück Arbeit!)

>>Ich bin mal gespannt ob das klappt. Den Vorschlag werd ich machen.
>>Ich hab da momentan eh so einige probleme mit dem Erziehungsstil....... :-/
>
> Deinem oder des KiGas?- was Dich betrifft- später mehr.

Dem des KiGas.
Einerseits hat sie sich richtig gut entwickelt seit dem sie dahin geht.
Andererseits frage ich mich manchmal ob die überhaupt mit den Kindern reden.
Bestes Beispiel: vor zwei Wochen hat mir eine der Erzieherinnen total
entrüstet berichtet, dass Chantal sich zweimal bis auf die Pampers
ausgezogen hat. Ja klar meine Tochter hat mir auf Nachfrage erklärt sie
sei müde gewesen und wollte schlafen. Auf die Idee dass die Puppenecke
dafür nicht gedacht ist, kam sie garnet und dass sie in ihren Kleider
hätte schlafen können, hat sie auch nicht bedacht (macht sie zuhause ja
auch nicht). Und statt dass man es ihr mal erklärt, wird gemeckert.
Also statt mit dem Kind und über das Kind meckern, wäre man mit
nachfragen ja mal weitergekommen......
Abba gut

>>Genau. Das denke ich nämlich auch
>>Sie hat Phasen wo sies schafft und ich kann mich nunmal nicht den ganzen
>>Tag in den Kiga setzen und drauf achten dass die die Signale meines
>>Kindes richtig deuten und die Maus entsprechend motivieren.
>
> Nö- das ist Job der Erzieher.

Ich hoffe das ich das denen mal verdeutlichen kann.
>
>>>Was den straken Willen betrifft: Trotz wollen gibt es Regeln, an die
>>>sich alle halten. Wie wäre es, wenn man eine Regel definiert und auch
>>> sanktioniert?
>>>
>>
>>Ja das könnte ein Kernproblem sein. Zeitweise akzeptiert sie Regeln. Ein
>>andermal nicht. Selbst wenn wir die Sanktionen gemeinsam aushandeln:
>>"und was machen wir wenn Du Deinem Bruder wieder alle Autos wegnimmst?"
>>kann es gut sein dass sie diese trotzdem nicht akzeptiert. Oder eben
>>toleriert und in Kauf nimmt.
>>Manchmal ist es schwierig dem Mädel Regeln aufzuzeigen. Sie akzeptiert
>>jede Regel wenn sie denn Sinn versteht, aber ich kann wirklich nicht
>>immer alles so erklären, dass sie es begreifen kann.
>
>
> Nun- nenn mich altmodisch- Ich versuche auch soweit wie möglich meine
> Entschewidungen begründen- aber ab einem bestimmten Punkt ist Schluss- dann
> passieren Dinge, weil ich es will. (Ich bin zur Zeit zuhause mit nem 4
> und ner 3 jährigen)

Naja mit der Logik komme ich nur dazu dass sie einfach probiert was
passiert. Und zwar hundertmal wenns sein muss. Keine Strafe verhindert
das. Ich müsste sie wirklich fesseln, knebeln und wegsperren oder so.
Entweder sie sieht den Sinn ein, dann gibt es kein Problem. Oder sie
sieht ihn nicht ein, und dann nimmt sie sich vor das herrauszufinden.

> Was Dich betrifft: Deine Kinder sind ja vergleichsweise dicht beieinander.
> Aus unseren Erfahruzngen weis ich, dass burn out bei Müttern sehrt oft
> vorkommt. Gönn Dir mal ne Mu-Ki Kur.
> man kann ne Menge lernen, sich gut erholen, man bekommt Abstand und Hilfe
> von außen. Wichtig:
> Man braucht ein gutes Heim
> Man braucht einen Partner, der mitzieht und das Gelernte mitumsetzt.
> Meine Frau war in Bad Mergentheim.

träum. Ich habe schon ernsthaft darüber nachgedacht.

> Zu Deinem Partner kann ich nix sagen ;).

Der iss ein Spitzenpapa. Leider ist er zwischen 12 und 14h täglich auf
Arbeit und hat weing von den Kindern. (was sich aber hoffentlich bald
wieder ändert)
Das Hauptproblem ist meines Erachtens nach die Sippschaft und daher auch
der ganze Stress. Meine Oma wohnt im Haus, meine Mama guckt täglich
vorbei. Jeder weiss besser wie man mit den Lütten umgeht und jede weiss
genau was ich falsch mache und dass sagen die dann auch.....
Ach keine Ahnung. Iss schon schwierig. Der Job fehlt ein wenig und die
Bestätigung die man da hatte, die anderen Mamas sind meistens alle um
Längen älter (Daniela wird da auch ein Lied singen können) und wissen
dann auch alles besser bzw. nehmen einem nicht so wirklich ernst. Und am
Schluss nimmt man sich selber nicht mehr ernst und das merken auch die
Kinder.
Aber für dieses Problem suchen wir momentan erstmal die Lösung der
eigenen vier Wände, ohne Mama und Oma und dann wird sich das auch legen.


Liebe Grüße und vielen Dank
Tina

Sauberwerden, das =?ISO-8859-15?Töpfchen, Belohnungen =?ISO-8859-15?und der Kindergarten

Autor: Achim Waldek
2005-09-27 15:49:02

Am Tue, 27 Sep 2005 14:57:59 +0200 schrieb Martina Broly:

> Nochmal Hi,
>
>
>> Was für ein Druck? gehässige Bemerkungen, wenn sie mit Windeln rumläuft?
>> Versuche doch die Verwandtschaft mit einzuspannen.
>
> Jupp. Die müsste doch schon trocken sein. Sie soll sich schämen, ich
> soll mich schämen usw usf.
> Einzuspannen hilft nicht viel. Die Standpunkte sind doch sehr
> unterschiedlich. Ignorieren hilft besser
>
>>>>Also ich täte es so machen- die Phase des regelmäßigen klogangs
>>>>ausnutzen- draus die Windeln weglassen. Konsequent. Wenn das Kind
>>>>sagt, ich will nicht aufs Klo - dann muss es halt mal stinken.
>>>
>>>Da hat sie kein Problem damit. Die stinkt. Wenns sein muss stundenlang
>>>und bis der Hintern wund ist.
>>
>> Nun, wer stinkt muss in einem Bereich bleiben. Ich weiß es nicht, wie oft
>> man das durchziehen muss- aber prinzipierll funktionieren auszeiten etc
>> gut.
>
> Ich werds versuchen. (mit der Befürchtung ds ich nach 5min Auszeit ein
> ganz verdrecktes Kind habe :-/) Aber ein Versuch isses sicherlich wert.
>
>> Mit stinkender Hose darf das Kind nicht in den Kiga.- wetten ;)?
>
> Okay. Du hast recht
>
>> ha- eben fällt mir die Regel ein: Es wird auf dem Töpfchen, Klo gepullert.
>> So und das Kind bleibt solange im Bad, bis ich Zeit habe, es zu säubern.-
>> falls es aus Trotz einnässt.
>
> Also ich kann mir immernoch net vorstellen wie ich mich da konsequent
> durchsetzen soll. Ihr Einfallsreichtum ist da manchmal grenzenlos und
> verblüfft mich immer wieder. Andererseits haben wirs mittlerweile auch
> geschafft das sie bei derben Aktionen auch ein paar Minuten in ihrem
> Zimmer bleibt (und das war ein hartes Stück Arbeit!)
>
>>>Ich bin mal gespannt ob das klappt. Den Vorschlag werd ich machen.
>>>Ich hab da momentan eh so einige probleme mit dem Erziehungsstil....... :-/
>>
>> Deinem oder des KiGas?- was Dich betrifft- später mehr.
>
> Dem des KiGas.
> Einerseits hat sie sich richtig gut entwickelt seit dem sie dahin geht.
> Andererseits frage ich mich manchmal ob die überhaupt mit den Kindern reden.
> Bestes Beispiel: vor zwei Wochen hat mir eine der Erzieherinnen total
> entrüstet berichtet, dass Chantal sich zweimal bis auf die Pampers
> ausgezogen hat. Ja klar meine Tochter hat mir auf Nachfrage erklärt sie
> sei müde gewesen und wollte schlafen. Auf die Idee dass die Puppenecke
> dafür nicht gedacht ist, kam sie garnet und dass sie in ihren Kleider
> hätte schlafen können, hat sie auch nicht bedacht (macht sie zuhause ja
> auch nicht). Und statt dass man es ihr mal erklärt, wird gemeckert.
> Also statt mit dem Kind und über das Kind meckern, wäre man mit
> nachfragen ja mal weitergekommen......
> Abba gut
nix ist gut. Mir scheint, dass es da öhm Probleme gibt. Die Frage ist nur,
welche Alternativen zur Verfügung stehen?

>>>Genau. Das denke ich nämlich auch
>>>Sie hat Phasen wo sies schafft und ich kann mich nunmal nicht den ganzen
>>>Tag in den Kiga setzen und drauf achten dass die die Signale meines
>>>Kindes richtig deuten und die Maus entsprechend motivieren.
>>
>> Nö- das ist Job der Erzieher.
>
> Ich hoffe das ich das denen mal verdeutlichen kann.

Ich will Dich nicht demotivieren- aber ein Kindergarten, bei dem man im
Einvernehmen arbeitet, hat Erzieher, die so etwas mitkriegen.
>>
>>>>Was den straken Willen betrifft: Trotz wollen gibt es Regeln, an die
>>>>sich alle halten. Wie wäre es, wenn man eine Regel definiert und auch
>>>> sanktioniert?
>>>>
>>>
>>>Ja das könnte ein Kernproblem sein. Zeitweise akzeptiert sie Regeln. Ein
>>>andermal nicht. Selbst wenn wir die Sanktionen gemeinsam aushandeln:
>>>"und was machen wir wenn Du Deinem Bruder wieder alle Autos wegnimmst?"
>>>kann es gut sein dass sie diese trotzdem nicht akzeptiert. Oder eben
>>>toleriert und in Kauf nimmt.
>>>Manchmal ist es schwierig dem Mädel Regeln aufzuzeigen. Sie akzeptiert
>>>jede Regel wenn sie denn Sinn versteht, aber ich kann wirklich nicht
>>>immer alles so erklären, dass sie es begreifen kann.
>>
>>
>> Nun- nenn mich altmodisch- Ich versuche auch soweit wie möglich meine
>> Entschewidungen begründen- aber ab einem bestimmten Punkt ist Schluss- dann
>> passieren Dinge, weil ich es will. (Ich bin zur Zeit zuhause mit nem 4
>> und ner 3 jährigen)
>
> Naja mit der Logik komme ich nur dazu dass sie einfach probiert was
> passiert. Und zwar hundertmal wenns sein muss. Keine Strafe verhindert
> das. Ich müsste sie wirklich fesseln, knebeln und wegsperren oder so.
> Entweder sie sieht den Sinn ein, dann gibt es kein Problem. Oder sie
> sieht ihn nicht ein, und dann nimmt sie sich vor das herrauszufinden.

Ja- ab einem bestimmten Punkt ist es schwierig, mit dem Kind zu kooperieren
und dass sie mein Nichtargument als Argument akzeptieren. Sie wissen
einfach, dass ich alles, was ich androhe umsetze- alles! Sie wissen auch,
dass bei einem bestimmten Punkt sie mit ner Diskussion nicht weiterkommen.
Aber es hilft ungemein. Eine weitere Erfahrung habe ich: Kinder sind extrem
clever- sie tanzen demjenigen auf der Nase rum, der es zulässt. Wenn man es
schafft, ihnen zuvermitteln, dass man sie ernstnimmt und es umgekehrt
erwartet, dann hat man schon fast gewonnen.
Strafen tu ich nicht. Zur Strafe darfst Du das und das nicht, das sag ich
nicht. Bei mir hat alles Konsequenzen. Wer nicht aufräumt kann kein
Fernsehen gucken. Weil, erst nach dem Aufräumen wirft man die Kiste an. Wer
mittags nix isst, hat zwischendrinn Knast. Wer abends feiert, ist morgens
müde. Wenn Du nicht mitkommst, bleibst Du da stehen etc.
>> Was Dich betrifft: Deine Kinder sind ja vergleichsweise dicht beieinander.
>> Aus unseren Erfahruzngen weis ich, dass burn out bei Müttern sehrt oft
>> vorkommt. Gönn Dir mal ne Mu-Ki Kur.
>> man kann ne Menge lernen, sich gut erholen, man bekommt Abstand und Hilfe
>> von außen. Wichtig:
>> Man braucht ein gutes Heim
>> Man braucht einen Partner, der mitzieht und das Gelernte mitumsetzt.
>> Meine Frau war in Bad Mergentheim.
>
> träum. Ich habe schon ernsthaft darüber nachgedacht.

Tu es! Die Kasse zahlt den Großteil. Burnout ist ein ernstzunehmendes
Problem.
>> Zu Deinem Partner kann ich nix sagen ;).
>
> Der iss ein Spitzenpapa. Leider ist er zwischen 12 und 14h täglich auf
> Arbeit und hat weing von den Kindern. (was sich aber hoffentlich bald
> wieder ändert)
> Das Hauptproblem ist meines Erachtens nach die Sippschaft und daher auch
> der ganze Stress. Meine Oma wohnt im Haus, meine Mama guckt täglich
> vorbei. Jeder weiss besser wie man mit den Lütten umgeht und jede weiss
> genau was ich falsch mache und dass sagen die dann auch.....
> Ach keine Ahnung. Iss schon schwierig. Der Job fehlt ein wenig und die
> Bestätigung die man da hatte, die anderen Mamas sind meistens alle um
> Längen älter (Daniela wird da auch ein Lied singen können) und wissen
> dann auch alles besser bzw. nehmen einem nicht so wirklich ernst. Und am
> Schluss nimmt man sich selber nicht mehr ernst und das merken auch die
> Kinder.

Ein typischer Teufelskreis. So ein Rollentausch weckt extrem das
Verständnis für die Belange einer familie. Oma und Uroma leiden unter
Amnesie- sie machten niemals nicht Fehler und nahmen alles auf die leichte
Schulter- "ha, Ha Ha,", sag ich dazu.

Bei einer Mu-Kindkur- so sie gut ist- steht die Frau im Mittelpunkt. Um sie
zu stärken. Der zweite Aspekt ist die Verantwortungslosigkeit- man hat
keine Verantwortung, für gar nix. Bei manchen Mitpatientinnen war das gar
nicht so einfach, das zu vermitteln. Kindkur heißt das ganze nur so, weil
die Zwerge ganztags betreut werden, damit die Göttergatten weiterhin ihren
Job machen können.

> Aber für dieses Problem suchen wir momentan erstmal die Lösung der
> eigenen vier Wände, ohne Mama und Oma und dann wird sich das auch legen.

Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. IMHO gibt es kaum
Standardlösungen. Jede familie muss sich ihren eigenen Weg suchen. Und wenn
fra schwere Zeiten durchmacht (Kindererziehung ist ein Fulltimejob without
end!), braucht man Unterstützung. Weiterhin gibt es immer verschiedene
Lösungsansätze, die gleichberechtigt sind. Entweder funzt ne Methode, oder
nicht. Alles andere ist Humbug. Meine Sippschaft ist zum Glück weit wech.-
aber beim Thema Trockenwerden schoss Schwimu als DDR mama (Kinder werden ab
1 trocken) manch spitze. Komisch- die Kleine beschloss mit 2,5: Ich bin
groß und brauche keine Windel mehr- "schnipps, fortan gab es ein paar
Unfälle, aber ansonsten ist sie trocken. Tag und Nacht. Was ich sagen will:
Geht Euren Weg und hört Euch Ratschläge an und nehmt sie nur an, wenn ihr
der Meinung seid, ja, gute Idee. Meiner Mutter musste ich auch ein paarmal
in die Parade fahren. Sie schmollt dann jedesmal, sie weiß aber auch, dass
ihr das nix nützt.

Alles Gute

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