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mehr als 2 Kinder

Autor: Mervi Bachner
2006-03-16 15:08:16

Hallo NG,
hier möchte ich mal die Eltern ansprechen, die mehr als 2 Kinder haben:
wie bekommt Ihr das alles organisiert?

Die Babysitter hier vor Ort betreuen maximal 2 Kinder auf einmal.

Mietwohnungen sind schon mit 2 Kindern schwer zu kriegen.

Die Großeltern sind mit 2 Kindern schon fast überfordert (und eh schon
schlecht zu erreichen) - die Eltern kommen also fast garnicht mehr
allein vor die Türe.

Wenn 2 Kinder krank sind, ist es bereits schwierig, beiden gerecht zu
werden.

Das Auto ist mit 2 Kindern schon zu eng.

Und was, wenn Mutti irgendwann auch mal wieder arbeiten möchte?

Klar, man kann sich ein größeres Auto kaufen und ein Haus bauen, eine
Nanny einstellen usw... Aber wer kann sich das wirklich leisten?

Trotzdem hätten wir gern noch ein drittes Kind :-)

Von allen Seiten bekommen wir zu hören, dass es zu viel wird, wenn man
die entsprechende Unterstützung durch die Großeltern nicht hat. Wird es
das wirklich? Oder wächst man auch hier mit seinen Aufgaben?
Andere Familien mit 3 und mehr Kindern die wir kennen, leben alle noch
zusammen mit den Großeltern im gleichen Haus. Und haben oft noch die
zweiten Großeltern im gleichen Ort erreichbar.

Ich stelle hier nicht in Frage, dass ein drittes Kind für uns eine
Bereicherung wäre. Ich frage mich, wie man seinen Lebensstandard behält,
und seine persönliche Zufriedenheit als Paar (dazu gehört auch ein wenig
Zeit als Paar alleine) beibehalten kann...
Wie schafft man sich als Eltern mit mehr als 2 Kindern Freiräume und
Lebensraum? Bedeutet das automatisch, dass man
sparen/zusammenrücken/zurückstecken muß?

Ich freue mich auf Reaktionen,
Mervi

mehr als 2 Kinder

Autor: Tata
2006-03-16 15:23:55

mehr als 2 Kinder

Autor: Gerhard Siegetsleitner
2006-03-16 15:23:55

Mervi Bachner schrieb:
> Hallo NG,
> hier möchte ich mal die Eltern ansprechen, die mehr als 2 Kinder haben:
> wie bekommt Ihr das alles organisiert?
>
Ich habe 3 (11,9,5)
> Die Babysitter hier vor Ort betreuen maximal 2 Kinder auf einmal.
>
Kommt auf den Babysitter an.
Der Babysitter ist ja nicht dazu da, die Kinder zu unterhalten, sondern
zu beaufsichtigen.

> Mietwohnungen sind schon mit 2 Kindern schwer zu kriegen.
>
Häuser in ländlichen Gebieten kosten auch nicht mehr.

> Die Großeltern sind mit 2 Kindern schon fast überfordert (und eh schon
> schlecht zu erreichen) -
Wie wärs mit einem Haus in der Nähe der Großeltern?

> die Eltern kommen also fast garnicht mehr
> allein vor die Türe.
>
Alleine schon noch.
Alleine zu zweit eher nicht mehr. ;-)

> Wenn 2 Kinder krank sind, ist es bereits schwierig, beiden gerecht zu
> werden.
>
Die liegen dann gemeinsam im ehelichen Großbett.

> Das Auto ist mit 2 Kindern schon zu eng.
>
Verkauft das Cabrio.
Standardautos haben 5 Sitzplätze und einen Kofferraum.

> Und was, wenn Mutti irgendwann auch mal wieder arbeiten möchte?
>
Dann sollte wohl der Vater in Teilzeit gehen.

> Klar, man kann sich ein größeres Auto kaufen und ein Haus bauen, eine
> Nanny einstellen usw... Aber wer kann sich das wirklich leisten?
>
Die Frage lautet nicht, ob man sich das leisten kann, sondern ob man
sich es leisten will.
Was nicht heißt, das es keine Menschen gibt, die sich nicht leisten können.
Interessanterweise stellen sich diese aber diese Frage kaum.
Sondern (imho) hauptsächlich Menschen, die es sich durchaus leisten
könnten aber meist einfach nicht wollen.
(Dies ist keine Wertung, keiner ist verpflichtet (mehrere) Kinder
großzuziehen.)

> Trotzdem hätten wir gern noch ein drittes Kind :-)
>
Nur zu. *g

> Von allen Seiten bekommen wir zu hören, dass es zu viel wird, wenn man
> die entsprechende Unterstützung durch die Großeltern nicht hat. Wird es
> das wirklich? Oder wächst man auch hier mit seinen Aufgaben?
Es gibt nicht nur Großeltern.
Es gibt auch noch Bekannte und Freunde.
Ich lebe in einem Umfeld, in dem zwischen 2 und 4 Kindern durchaus
"normal" sind.
Da bleiben die Eigenen schon mal Tage und Nächte bei anderen Familien zu
Gast (und umgekehrt).
> Andere Familien mit 3 und mehr Kindern die wir kennen, leben alle noch
> zusammen mit den Großeltern im gleichen Haus. Und haben oft noch die
> zweiten Großeltern im gleichen Ort erreichbar.
>
Ist schön.
Notwendig ist es nicht.
> Ich stelle hier nicht in Frage, dass ein drittes Kind für uns eine
> Bereicherung wäre. Ich frage mich, wie man seinen Lebensstandard behält,
> und seine persönliche Zufriedenheit als Paar (dazu gehört auch ein wenig
> Zeit als Paar alleine) beibehalten kann...
Der Zeitaufwand für 2 oder 3 Kinder (ab einem gewissen Alter)
unterscheidet sich nicht sonderlich.
Eigentlich habe ich die Erfahrung gemacht, daß der bei einem Kind am
größten ist, und von Kind zu Kind nur noch wenig zu nimmt, später sogar
weniger wird.
> Wie schafft man sich als Eltern mit mehr als 2 Kindern Freiräume und
> Lebensraum? Bedeutet das automatisch, dass man
> sparen/zusammenrücken/zurückstecken muß?
>
Wenn noch was zum Sparen da ist, darfst du auch dies. *g
Alles andere ist eine Frage der Gewohnheit und wie man damit umgeht.
Wer meint, er müsse ein Opfer bringen, sollte es bleiben lassen.

> Ich freue mich auf Reaktionen,
> Mervi

lg
gerhard

mehr als 2 Kinder

Autor: gartmann@nonsense.immunbio.mpg.de (Christoph Gartmann)
2006-03-16 14:55:36

In article writes:
>Hallo NG,
>hier möchte ich mal die Eltern ansprechen, die mehr als 2 Kinder haben:
>wie bekommt Ihr das alles organisiert?

Irgendwie... ;-)

>Die Babysitter hier vor Ort betreuen maximal 2 Kinder auf einmal.

Schwache Leistung. Bis dato hatten wir keine Probleme, auch mal welche fuer
vier Kinder zu finden. Ging abends leichter, wenn sie im Bett waren, ging
aber auch tagsueber.

>Mietwohnungen sind schon mit 2 Kindern schwer zu kriegen.

Wo wohnst Du? Das stimmt nicht generell.

>Die Großeltern sind mit 2 Kindern schon fast überfordert (und eh schon
>schlecht zu erreichen)

Hier auch so, zumal meine Eltern nicht mehr leben.

> - die Eltern kommen also fast garnicht mehr allein vor die Türe.

Das muss hingegen nicht sein.

>Wenn 2 Kinder krank sind, ist es bereits schwierig, beiden gerecht zu
>werden.

Vier kranke Kinder hatten wir noch nie, ich glaube auch nur ein einziges Mal
zwei gleichzeitig. Wenn, dann werden sie eher nacheinander krank. Aber sie sind
eigentlich nur extrem selten krank.

>Das Auto ist mit 2 Kindern schon zu eng.

Haben wir nicht und wollen wir auch nicht.

>Und was, wenn Mutti irgendwann auch mal wieder arbeiten möchte?

Muessen die Kinder groesser sein. Bevor die in die Schule gehen, wird das wohl
nichts oder Stress pur oder sehr teuer.

>Klar, man kann sich ein größeres Auto kaufen und ein Haus bauen, eine
>Nanny einstellen usw... Aber wer kann sich das wirklich leisten?

Wir haben nichts von alledem und trotzdem vier Kinder.

>Von allen Seiten bekommen wir zu hören, dass es zu viel wird, wenn man
>die entsprechende Unterstützung durch die Großeltern nicht hat. Wird es
>das wirklich? Oder wächst man auch hier mit seinen Aufgaben?

Letzteres.

>Ich frage mich, wie man seinen Lebensstandard behält, und seine persönliche
>Zufriedenheit als Paar (dazu gehört auch ein wenig
>Zeit als Paar alleine) beibehalten kann...

Finanziell macht ein kleines Kind, wenn es nicht das erste ist, eigentlich
nichts aus. Teuer werden Kinder erst mit drei, da muessen sie meist ueberall
Eintritt bezahlen und essen ausserdem richtig. Ab sechs kommt Schulzeug dazu
und das Ende der Freifahrt im OePNV. Mit zwoelf kosten Flieger voll und
Kleiderspenden/Flohmarktklammoten gibt es dann auch eher nicht mehr.

>Wie schafft man sich als Eltern mit mehr als 2 Kindern Freiräume und
>Lebensraum? Bedeutet das automatisch, dass man
>sparen/zusammenrücken/zurückstecken muß?

Man sollte sich von manchen "fremden" Vorstellungen verabschieden. Z.B. wollen
meine vier (von 6 bis 12) noch immer keine eigenen Zimmer. Man muss seine
Kinder auch nicht in die Schule fahren oder dahin begleiten. Sie spielen zudem
auch oft miteinander. Das In-den-Kindergarten-Bringen kann man unter mehreren
Eltern aufteilen. Da kann man hinlaufen oder mit dem Roller hinfahren (also
ohne Auto).

Am schwierigsten ist die Zeit von 0,5 bis 3. Davor kann man das Kind
ueberallhin mitnehmen, danach wird es mobil und ist "unvernuenftig" und
arbeitsaufwendig.

Ich empfand den Unterschied vom 2. zum 3. nicht als besonders gravierend. Von
3 zu 4 ist das anders, da gilt man dann schon eher als asozial ;-)

Viele Gruesse
Christoph Gartmann

--
Max-Planck-Institut fuer Phone : +49-761-5108-464 Fax: -452
Immunbiologie
Postfach 1169 Internet: gartmann@immunbio dot mpg dot de
D-79011 Freiburg, Germany
http://www.immunbio.mpg.de/home/menue.html

mehr als 2 Kinder

Autor: "Peter Becker"
2006-03-16 19:09:38

"Mervi Bachner" schrieb im Newsbeitrag
news:dvbr7q$9d1$1@online.de...
> Hallo NG,
> hier möchte ich mal die Eltern ansprechen, die mehr als 2 Kinder haben:
> wie bekommt Ihr das alles organisiert?
>
> Die Babysitter hier vor Ort betreuen maximal 2 Kinder auf einmal.

Gaaaanz selten hat mal Oma oder Tante auf die Kinder aufgepasst, später mal
Nachbarn, aber an sich brauchten wir sowas nicht oft.


> Mietwohnungen sind schon mit 2 Kindern schwer zu kriegen.

Wir sind vor der Heirat eingezogen, und als zwei Kinder da waren,
haben wir gebaut. Das dritte kam schon im eigenen Haus.


> Wenn 2 Kinder krank sind, ist es bereits schwierig,
> beiden gerecht zu werden.

Wir waren mal an Weihnachten alle 5 krank, Eltern und alle drei Kinder.
Irgendwie geht es immer.


> Das Auto ist mit 2 Kindern schon zu eng.

In unserem Passat Variant passten drei auf den Rücksitz,
und im Kofferraum auch das ganze Gepäck für uns fünf.


> Klar, man kann sich ein größeres Auto kaufen und ein Haus bauen, eine
> Nanny einstellen usw... Aber wer kann sich das wirklich leisten?

Wenn man sich beim früheren Lebensstandard nicht einschränken will, ist das
natürlich ein Problem. Aber wenn man bereit ist, sich notfalls auf das
Notwendige zu beschränken, kriegt man locker mehrere Kinder groß.
Beispiel Urlaub: Bauernhof statt Balearen ist für Kinder sowieso besser.


> Trotzdem hätten wir gern noch ein drittes Kind :-)

Na also.

Wenn du ein Schiff bauen willst, musst du die Leute nicht
zum Baumfällen antreiben, sondern ihre Sehnsucht nach dem Meer wecken
(Antoine de Saint-Exupéry)


> Von allen Seiten bekommen wir zu hören,

Was "die Leute sagen" ist eh meistens Schwachsinn.
Lasst Euch nicht verunsichern.


> dass es zu viel wird, wenn man die entsprechende Unterstützung
> durch die Großeltern nicht hat. Wird es das wirklich?

Für verwöhnte Wohlstandskinder ja.
Aber im allgemeinen sind Menschen sehr zäh.


> Ich stelle hier nicht in Frage, dass ein drittes Kind für uns eine
> Bereicherung wäre. Ich frage mich, wie man seinen Lebensstandard behält,

Vergiss es. Man kann nicht alles auf einmal haben.

> und seine persönliche Zufriedenheit als Paar (dazu gehört auch
> ein wenig Zeit als Paar alleine) beibehalten kann...

Kinder müssen nicht ständig betüttelt werden. Im Gegenteil: Es tut ihnen
gut, wenn man
einerseits sie auch mal in Ruhe lässt und
andererseits ihnen beibringt, dass sie auch mal Rücksicht nehmen und sich
allein beschäftigen müssen.
Notfälle, wo das nicht gilt, sind seeehr selten.

Siehe auch
http://www.peter-becker.de/Fundgrube/Buecher/GluecklicheKinder/Minuten.htm
und die anderen Kapitel dieser beiden Bücher.



--
Gruß,
Peter
http://www.Peter-Becker.de/dsf/ start.htm die HP zur NG
Wegen Wurm: In der Mailadresse JJMM durch laufendes Jahr und Monat ersetzen

mehr als 2 Kinder

Autor: "Christina Schneider"
2006-03-16 21:11:09

"Peter Becker" schrieb im Newsbeitrag
news:4419a9e7$0$7752$9b4e6d93@newsread4.arcor-online.net...

> Siehe auch
> http://www.peter-becker.de/Fundgrube/Buecher/GluecklicheKinder/Minuten.htm
> und die anderen Kapitel dieser beiden Bücher.

hallo peter,

ich will dir nicht auf die füße latschen - aber ich geh mal davon aus, dass
du vom verlag keine genehmigung zur veröffentlichung der texte hast. dann
wär ich ein bisschen vorsichtiger im öffentlichen verbreiten solcher links
.....
deine sache - wollts nur mal erwähnt haben.

christina

mehr als 2 Kinder

Autor: Mervi Bachner
2006-03-16 22:16:04

Gerhard Siegetsleitner schrieb:

Hallo Gerhard,
>>
> Ich habe 3 (11,9,5)
>> Die Babysitter hier vor Ort betreuen maximal 2 Kinder auf einmal.
>>
> Kommt auf den Babysitter an.
> Der Babysitter ist ja nicht dazu da, die Kinder zu unterhalten, sondern
> zu beaufsichtigen.

In unserem Falle wäre der Sitter nicht nur engagiert, wenn die Kids
schon schlafen. Wir sind auch dankbar für Hilfe tagsüber, damit man mal
freie Hände hat, zum Arzt kann o.ä. Und da erwarte ich durchaus, dass
der Babysitter in der Lage ist, meine 2 Kinder zu beschäftigen, und
nicht nur zu beaufsichtigen.
>
>> Mietwohnungen sind schon mit 2 Kindern schwer zu kriegen.
>>
> Häuser in ländlichen Gebieten kosten auch nicht mehr.

Naja, bei einer Wohnungssuche spielt noch einiges mehr rein. Die Kosten
für den Weg zur Arbeit zB. So ganz in die Pampa braucht man dann nicht
zu ziehen, weil der Weg zu teuer wird. Genauso, wenn der Ort nichtmal
einen Supermarkt hat, und man für jede Tüte Milch ins Auto muß.
Aber abgesehen davon bin ich wirklich gehäuft auf Vermieter gestoßen,
die nicht grad familienfreundlich sind :-(
>
[...]
>
>> Wenn 2 Kinder krank sind, ist es bereits schwierig, beiden gerecht zu
>> werden.
>>
> Die liegen dann gemeinsam im ehelichen Großbett.

Vorausgesetzt das ist groß genug ;-) Naja, so läuft das bei uns ja jetzt
auch schon...
Ich meinte jetzt einfach: zu zweit kann man sich ganz gut aufteilen, und
sich um 2 Kinder "gerecht" kümmern. Und 2 Kinder krieg ich allein auch
gleichzeitig noch auf den Arm. Bleibt ein Drittes nicht irgendwie auf
der Strecke?

>
>> Das Auto ist mit 2 Kindern schon zu eng.
>>
> Verkauft das Cabrio.

Du hast auf meine HP geschaut? ;-)
Das Cabrio hab ich schon verkauft, als ich noch keine Kinder hatte.

> Standardautos haben 5 Sitzplätze und einen Kofferraum.

Schon klar. Aber das aktuelle Auto war vor den Kindern da, und ist nicht
grad eine Familienkutsche :-( Klar, gehen würde auch dieses Auto noch
für ne Weile - vorausgesetzt es hält noch ein wenig durch ;-)

[...]
>
>> Klar, man kann sich ein größeres Auto kaufen und ein Haus bauen, eine
>> Nanny einstellen usw... Aber wer kann sich das wirklich leisten?
>>
> Die Frage lautet nicht, ob man sich das leisten kann, sondern ob man
> sich es leisten will.
> Was nicht heißt, das es keine Menschen gibt, die sich nicht leisten können.
> Interessanterweise stellen sich diese aber diese Frage kaum.
> Sondern (imho) hauptsächlich Menschen, die es sich durchaus leisten
> könnten aber meist einfach nicht wollen.
> (Dies ist keine Wertung, keiner ist verpflichtet (mehrere) Kinder
> großzuziehen.)

Ich wäge ja auch grad ab. Und lieber mache ich mir vorher meine
Gedanken, als hinterher, wenns zu spät ist :-)
Es geht ja nicht unbedingt nur ums Finanzielle. Eigentlich geht es viel
mehr um andere Dinge.

[...]

>> Ich stelle hier nicht in Frage, dass ein drittes Kind für uns eine
>> Bereicherung wäre. Ich frage mich, wie man seinen Lebensstandard
>> behält, und seine persönliche Zufriedenheit als Paar (dazu gehört auch
>> ein wenig Zeit als Paar alleine) beibehalten kann...
> Der Zeitaufwand für 2 oder 3 Kinder (ab einem gewissen Alter)
> unterscheidet sich nicht sonderlich.

Für mich würde er sich auch nicht sonderlich erhöhen, denke ich. Aber
wie schon gesagt: es ist leicht, ein einzelnes Kind zu den
Großeltern/zum Babysitter zu geben. Es ist nicht mehr ganz so leicht, 2
Kinder abzugeben. Und mit 3en wird es nicht besser...
[...]

>
> lg
> gerhard

Grüße,
Mervi

mehr als 2 Kinder

Autor: Volker Gringmuth
2006-03-16 22:13:09

Peter Becker wrote:

> Siehe auch
>http://www.peter-becker.de/Fundgrube/Buecher/GluecklicheKinder/Minuten.htm
> und die anderen Kapitel dieser beiden Bücher.

Und wieder mein Lieblings-Disclaimertext drunter ...

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden,
daß man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten
Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann ? so das LG ? nur
dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen
Inhalten distanziert.

Das ist kompletter Quatsch, der durch zigtausendfache Wiederholung nicht
richtiger wird.

Das Gericht hat in o.g. Urteil vielmehr entschieden, daß solche
Distanzierungserklärungen juristisch belanglos sind. Man distanziert
sich nämlich nicht, indem man sagt, daß man es tut, sondern nur, indem
man es wirklich tut - z.B. Links gar nicht erst setzt.

Mehr: z.B. http://www.knetfeder.de/recht/linkurteil/


vG

mehr als 2 Kinder

Autor: Mervi Bachner
2006-03-16 22:34:16

Christoph Gartmann schrieb:
> Mervi Bachner writes:
>> Hallo NG,
>> hier möchte ich mal die Eltern ansprechen, die mehr als 2 Kinder haben:
>> wie bekommt Ihr das alles organisiert?
>
> Irgendwie... ;-)

:-D

[...]
>
>> Mietwohnungen sind schon mit 2 Kindern schwer zu kriegen.
>
> Wo wohnst Du? Das stimmt nicht generell.

Im Schwaben-Ländle ;-) Hier sind die Leute eh etwas eigen...

>
[...]
>
>> Wenn 2 Kinder krank sind, ist es bereits schwierig, beiden gerecht zu
>> werden.
>
> Vier kranke Kinder hatten wir noch nie, ich glaube auch nur ein einziges Mal
> zwei gleichzeitig. Wenn, dann werden sie eher nacheinander krank. Aber sie sind
> eigentlich nur extrem selten krank.

Naja, meine 2 sind dann schon eher häufig krank :-( Wir haben nun ein
halbes Jahr hinter uns, in dem vielleicht 2-3 Wochen waren, in denen wir
alle 4 mal gleichzeitig gesund waren. Und wenn ich mir jetzt vorstelle,
dass da noch ein dritter Wurm erhöhte Zuwendung braucht...
>
>> Das Auto ist mit 2 Kindern schon zu eng.
>
> Haben wir nicht und wollen wir auch nicht.

4 Kinder, aber kein Auto? Das liegt irgendwie außerhalb meiner
Vorstellungskraft, wie Ihr das organisiert kriegt...
>
>> Und was, wenn Mutti irgendwann auch mal wieder arbeiten möchte?
>
> Muessen die Kinder groesser sein. Bevor die in die Schule gehen, wird das wohl
> nichts oder Stress pur oder sehr teuer.

Und selbst im Schulalter schwierig, oder? Was, wenn ein Kind krank wird,
und jemand zu Hause bleiben muß, weil keine andere Betreuung da ist?
Sicher, das Problem hat man auch, wenn es sich nur um 2 Kinder dreht.
>
[...]

> Man sollte sich von manchen "fremden" Vorstellungen verabschieden. Z.B. wollen
> meine vier (von 6 bis 12) noch immer keine eigenen Zimmer.

Jooo, mein Großer (3,5) hat letzte Woche verkündet, dass er endlich ein
eigenes Zimmer will!

[...]
>
> Ich empfand den Unterschied vom 2. zum 3. nicht als besonders gravierend. Von
> 3 zu 4 ist das anders, da gilt man dann schon eher als asozial ;-)

Ich kenne aus meiner eigenen Kindheit genau 1 Familie, die 3 Kinder hat.
Ich bin aber auch in einer Großstadt aufgewachsen. Mittlerweile lebe
ich auf dem Land, hier sind 3 Kinder nicht mehr so außergewöhnlich. Für
mich war das sowas wie ein Kulturschock ;-)
>
> Viele Gruesse
> Christoph Gartmann

Grüße,
Mervi

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