Urlaub in Hong Kong mit 10 Monate altem Baby
Christian Kier wrote:
>> Hier empfehlen einem die Kinderärzte auch, für Notfälle
Benadryl
>> mitzunehmen. Das ist an sich ein Antihistamin, hat aber die
>> Nebenwirkung, dass es hundemüde macht. Hilft bei den meisten
Kindern.
>> Man sollte es aber vorher zu Hause testen, da es bei etwa 10% die
>> gegenteilige Wirkung hat.
>
>Was für Notfälle sollen denn das sein? Wenn das Kind im Flieger
nicht
>schläft? Oder wenn es während des Urlaubs nicht schläft?
Für den Flug. Denn Schlafen im Flieger ist meist notwendig, um am
Zielort halbwegs in den richtigen Rhythmus zu kommen. Wir haben es bei
vier Transatlantikfluegen bisher einmal benutzt, (Kind ist vier Jahre
alt und das ganze war vor kurzem). SFO-FRA Abflug 14 Uhr Ortszeit,
Ankunft 9 Uhr morgens. Nach deutlich mehr als der Haelfte des Fluges
machte der Kleine immer noch keine Anstalten jetzt endlich zu
Schlafen. Dank Benadryl schlief er dann wenigstens drei Stunden im
Flugzeug was zusammen mit einem laengeren Mittagsschlaf geholfen hat,
in Deutschland gleich in den richtigen Rhythmus zu kommen.
>Wie ist denn das überhaupt mit der Zeitumstellung? Das kriegen Kinder
>wahrscheinlich schneller geregelt als Erwachsene, oder?
Babys ja, kleinere Kinder kommt drauf an.
Cheers
Ina
--
Ina Reichel ireichel@lbl.gov
"In the quiet of the night let our candle always burn
let us never lose the lessons we have learned." B.M. 1976
Urlaub in Hong Kong mit 10 Monate altem Baby
Urlaub in Hong Kong mit 10 Monate altem Baby
Hallo Leute !
ich würde das Baby zu Hause (z.B. bei der Oma lassen) - das ist angenehmer
für alle Beteiligten !
MfG,
Oliver
Urlaub in Hong Kong mit 10 Monate altem Baby
On 01.05.2006 11:01 Oliver Goette wrote:
> ich würde das Baby zu Hause (z.B. bei der Oma lassen) - das ist
angenehmer
> für alle Beteiligten !
Na, ich denke, das ist eher nicht so gut. In diesem Alter denkt das
Baby, dass die Mutter für immer weg ist, wenn es sie länger nicht
mehr
sieht. Und bei Urlaub denke ich an mind. 1 Woche (eher mehr). Das sind
dann IMO massive Verlassensängste, die die Oma IMO nicht würde
auffangen
können. Sowas sollte nur im Notfall praktiziert werden (Mutter muss ind
KH o.ä.)
Das Baby wird sich bei der Mutter/den Eltern sicher und geborgen fühlen.
Es sind seine Hauptbezugspersonen. Ich würde mich für längere
Zeit nicht
von meinem 10M alten Kind trennen.
Ich würde allerdings auch keinen Urlaub mit 10M alten Kind in Hong Kong
machen. Lieber würde ich an die Nordsee o. ä. fahren und den
Asien-Urlaub für später aufschieben. Das fände ich
angenehmer. Asien
läuft ja nicht weg. ;)
--
Gruß Mona
Urlaub in Hong Kong mit 10 Monate altem Baby
Helga Buß wrote:
> Der hier gezogene Schluß, dass aufgrund positiver Erfahrungen in
> Thailand Hongkong ganz niedlich sein könnte, ist m. E. nach
leichtfertig.
Wenn ich diesen nahegelegt habe, dann war das keine Absicht. Gerade habe
ich mir mein altes Posting in diesem Thread nochmal durchgelesen und finde
diese Interpretation etwas gewagt. Aber Du hast recht: Der Schluß
wäre in
der Tat leichtfertig, vermutlich hätte ich noch ein paar Disclaimer
einfügen sollen.
> Ihr solltet damit rechnen, dass die Erwachsenen beide krank werden
> können. Was dann?
Was machst Du dann an einem beliebigen anderen Reiseziel außerhalb
Europas?
> Ihr solltet damit rechnen, dass China kein freundliches Land ist (eher
> DDR-artig: haben wir nicht, kriegen wir nicht, wollen wir auch nicht)
> und dass Ihr, falls Ihr tatsächlich in Not geratet, um Euch herum
> kichernde, unfähige kleine Mädchen erlebt und die bei uns
gewohnte
> "organisierte Hilfe" wie Krankenwagen, Notarzt so nicht
existiert.
Hong Kong als ehemals britische Kolonie und heutige Sonderwirtschaftszone
ist wohl kaum mit dem Rest Chinas zu vergleichen und marktwirtschaftlicher
als so manchem lieb sein kann. Nach allem was ich darüber gehört habe
ist
der Standard des Gesundheitswesens dort durchaus mit Westeuropa
vergleichbar. Das heißt leider auch, daß es für Ausländer
sehr schnell sehr
teuer wird - eine gute Versicherung und genug finanzielle Mittel, bis diese
einspringt, ist sicher eine gute Idee. Wie meistens bei Fernreisen.
Eine Sache, die mir noch gerade einfällt: In den Reiseführern der
"Lonely
Planet"-Reihe gibts meistens auch einen Abschnitt über das Reisen mit
Kindern im jeweiligen Land.
Tschüs, Patrick
Urlaub in Hong Kong mit 10 Monate altem Baby
Helga Buß wrote:
> Christian Kier schrieb:
>
>> Hallo!
>> Aus gegebenem Anlaß haben wir evtl. die Möglichkeit, mit
unserem
>> (dann) 10 Monate altem Sohn Ende August in Hong Kong Urlaub zu machen.
>> Ich würde mich über Erfahrungsberichte bzw. Pros/Contras
freuen!
>> Wie ist das mit der klimatischen Veränderung?
>> Wie ist das mit dem langen Flug?
>> Wie ist das mit der Ernährung?
>> Und was gäbe es sonst noch so zu beachten?
>> Falls jemand so etwas schonmal gemacht hat, bitte erzählen!
>> Danke,
>> /Christian
>
>
> Wie habt Ihr Euch denn entschieden?
Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Aber wir tendieren eher dazu,
es bleiben zu lassen. Ist den ganzen Streß für den Kleinen
vermutlich
nicht wert.
> Es wäre hilfreich gewesen, zu erfahren, ob und welche Erfahrungen in
> asiatischen Ländern Ihr bisher gemacht habt.
Keine bisher.
> Der hier gezogene Schluß, dass aufgrund positiver Erfahrungen in
> Thailand Hongkong ganz niedlich sein könnte, ist m. E. nach
leichtfertig.
Wir waren auch noch nicht in Thailand.
> Ihr solltet damit rechnen, dass China kein freundliches Land ist (eher
> DDR-artig: haben wir nicht, kriegen wir nicht, wollen wir auch nicht)
Bisher habe ich eher den Eindruck, daß man Hong Kong (noch) nicht
wirklich zu China zählen kann. Bist Du schon einmal da gewesen?
> und dass Ihr, falls Ihr tatsächlich in Not geratet, um Euch herum
> kichernde, unfähige kleine Mädchen erlebt und die bei uns
gewohnte
> "organisierte Hilfe" wie Krankenwagen, Notarzt so nicht
existiert.
> Ihr solltet ertragen können, wenn Euch auch im 5-Sterne-Hotel die
Leute
> giftgrün vor die Füße rotzen.
>
> Falls das kein Problem ist: auf gehts.
Na ja, Risiken gibts überall. Wenn so etwas tatsächlich auftritt, ist
es zwar kein schöner Urlaub mehr, aber man wird auch damit fertig. Und
die Wahrscheinlichkeit für so ein Szenario schätze ich eher gering
ein.
Außerdem kommt es ja auch drauf an, wie man Leuten gegenüber tritt,
oder?
Aber wie gesagt, den (möglichen) Streß können wir realistischer
einschätzen und es wird wohl darauf hinauslaufen, daß zumindest Mama
mit
dem Kleinen zu Hause bleibt.
Danke nochmal an alle für die Kommentare!
/Christian