Beikost und Schlafen
Hallo Newsgroup,
habe weiter unten unten ein "Re:" zu diesem Thema gesehen,
den Vorspann dazu konnte ich allerdings nicht mehr downloaden.
Nun zu unserem Problem:
Unser Sohnemann (6 Monate alt) hat seit seiner Geburt
Hipp HA1 und ab dem 5. Monat HA2 Hyperallergene Milch erhalten.
Er hat sich prächtig entwickelt (knappe 10kg) und
ist immer stets gut gelaunt und sehr, sehr neugierig.
Seit geraumer Zeit versuchen wir es mit Beikost,
mit dürftigem Erfolg. Nicht nur, dass er Glässchen
vom Drogeriemarkt ablehnt und nur auf selbst gekochtes pocht
(was natürlich bei meiner Frau zu Stress führt) isst er auch nur
Apfel und Banane, Gemüse wie Kartoffel, Kohlrabi etc.. lehnt er ab.
Das einzige was ihm bisher geschmckt hat war Kürbis
(aber das kann ich ihn doch nicht jetzt 6 monate füttern, oder???)
Darüber hinaus - hängt zwar nicht direkt damit zusammen -
ist für Ihn das Füttern anstrengend, weil er uns
regelmäßig während dem Essen total müde
"einsackt".
Was das Schlafen anbelangt, so haben wir derzeit folgenden Rhytmus:
ca. 6.30 wacht er auf bekommt Milchfläschen
schläft danach ca. 1 Stunde
um 9.30 bekommt er den ersten Brei, oder besser gesagt sollte er bekommen,
wenns nicht klappt, Milch
danach versuchen wir ihn zum Schlafen zu motivieren (dauert ca. 1/2 bis 3/4
Stunde bis er einschläft,
schläft dann in der Regel ganze 20 minuten :-((, wenn wir Glück haben
ab und
zu 1-1 1/2 Stunden
um 13.00 Uhr 2. Brei, wie 9.30
um 16.30 Uhr Milch
um 20.00 Uhr Milch
schläft dann durch bis nächsten Morgen 06.30;
jedoch ab 12.00 uhr wird nicht mehr geschlafen,
weil das ja etwas für Babies....
Beides zusammen ist ziemlich heftig,
Frage: Gibt es jemanden, mit dem wir dasselbe "Schicksal" teilen,
und der vielleicht einen Tip für uns hat?
Hoffe auf Antworten - Sorry für das lange Posting
Grüsse aus Wien
Ania & Peter
Beikost und Schlafen
Beikost und Schlafen
Mal so ein paar gedanken von mir,
- Mensch das Baby schläft durch und Du "beschwerst" Dich???
*dawäreichfrühergrünvorNeidgeworden*
- Unser Sohn Nr. 1 wurde 6 Monate voll gestilölt und danach ziemlich
unspektakulär sukkzessiv auf Beikost / Vollkost umgestellt, wie im
"Lehrbuch" :-) (nach 13 Monaten wurde er abgestillt).
- Unser Sohn Nr. 2 bekam Würgereize ab dem 6. Monat beim Zufüttern.
Egal ob
selbstgekocht oder gekauft...egal ob Gemüse oder
Obst...Reiswaffel-matschen
ging aber...
Tja, ich hab es jede Woche einmal probiert aber ihn ansonsten in Ruhe
gelassen :-)
... und mit 8 Monaten verlangte er dann plötzlich mitten während
einer
Stillmahlzeit meine (selbstgemachten) Kässpatzen die ich parallel aß
:-)))
Seitdem gings dann aufwärts mit Beikost.
- Rühre doch mal in so einen Brei Obst oder Gemüse ein und steigere
langsam
die Menge...
- Füttere ruhig "dauern" Kürbis. damit gewöhnt er sich
an "Fremdnahrung" und
man kann evtl. auch hier langsam duerch Mischen umsteigen.
Probiere mal Pastinake, Blumenkohl oder eben Banane-Birne etc.
Kinder brauchen noch nicht diese permanente Abwechslung wie wir sie hier in
den westlichen Ländern kennen.
Viele Grüße
Désirée
"Peter Haider" <phwien et jahuh punkt de> schrieb im
Newsbeitrag
news:40b0fe93$2@e-post.inode.at...
> Hallo Newsgroup,
>
> habe weiter unten unten ein "Re:" zu diesem Thema gesehen,
> den Vorspann dazu konnte ich allerdings nicht mehr downloaden.
>
> Nun zu unserem Problem:
> Unser Sohnemann (6 Monate alt) hat seit seiner Geburt
> Hipp HA1 und ab dem 5. Monat HA2 Hyperallergene Milch erhalten.
> Er hat sich prächtig entwickelt (knappe 10kg) und
> ist immer stets gut gelaunt und sehr, sehr neugierig.
>
> Seit geraumer Zeit versuchen wir es mit Beikost,
> mit dürftigem Erfolg. Nicht nur, dass er Glässchen
> vom Drogeriemarkt ablehnt und nur auf selbst gekochtes pocht
> (was natürlich bei meiner Frau zu Stress führt) isst er auch nur
> Apfel und Banane, Gemüse wie Kartoffel, Kohlrabi etc.. lehnt er ab.
> Das einzige was ihm bisher geschmckt hat war Kürbis
> (aber das kann ich ihn doch nicht jetzt 6 monate füttern, oder???)
>
> Darüber hinaus - hängt zwar nicht direkt damit zusammen -
> ist für Ihn das Füttern anstrengend, weil er uns
> regelmäßig während dem Essen total müde
"einsackt".
>
> Was das Schlafen anbelangt, so haben wir derzeit folgenden Rhytmus:
>
> ca. 6.30 wacht er auf bekommt Milchfläschen
> schläft danach ca. 1 Stunde
> um 9.30 bekommt er den ersten Brei, oder besser gesagt sollte er bekommen,
> wenns nicht klappt, Milch
> danach versuchen wir ihn zum Schlafen zu motivieren (dauert ca. 1/2 bis
3/4
> Stunde bis er einschläft,
> schläft dann in der Regel ganze 20 minuten :-((, wenn wir Glück
haben ab
und
> zu 1-1 1/2 Stunden
> um 13.00 Uhr 2. Brei, wie 9.30
> um 16.30 Uhr Milch
> um 20.00 Uhr Milch
> schläft dann durch bis nächsten Morgen 06.30;
> jedoch ab 12.00 uhr wird nicht mehr geschlafen,
> weil das ja etwas für Babies....
>
> Beides zusammen ist ziemlich heftig,
> Frage: Gibt es jemanden, mit dem wir dasselbe "Schicksal"
teilen,
> und der vielleicht einen Tip für uns hat?
>
> Hoffe auf Antworten - Sorry für das lange Posting
>
> Grüsse aus Wien
> Ania & Peter
>
>
>
Beikost und Schlafen
Peter Haider schrieb:
> Seit geraumer Zeit versuchen wir es mit Beikost,
> mit dürftigem Erfolg. Nicht nur, dass er Glässchen
> vom Drogeriemarkt ablehnt und nur auf selbst gekochtes pocht
> (was natürlich bei meiner Frau zu Stress führt) isst er auch nur
> Apfel und Banane, Gemüse wie Kartoffel, Kohlrabi etc.. lehnt er ab.
> Das einzige was ihm bisher geschmckt hat war Kürbis
> (aber das kann ich ihn doch nicht jetzt 6 monate füttern, oder???)
er wird schon irgendwann auch die anderen Dinge mögen. Das Kind selbst
bestimmt in der Regel, wann es was essen wird.
Zu Anfang kennt er ja noch nicht das eine oder andere, d.h. nur ein
bissl Geduld, das wird alles noch kommen.
Letztendlich ist es doch auch egal, ob ein Kind mit 6 Monaten oder 9
Monaten "hinzugefüttert" wird.
Nur die Industrie suggeriert es den Eltern, weil oftmals auf den
Gläschen ja steht "ab 4 Monate etc."
> Was das Schlafen anbelangt, so haben wir derzeit folgenden Rhytmus:
>
> ca. 6.30 wacht er auf bekommt Milchfläschen
> schläft danach ca. 1 Stunde
> um 9.30 bekommt er den ersten Brei, oder besser gesagt sollte er bekommen,
> wenns nicht klappt, Milch
> danach versuchen wir ihn zum Schlafen zu motivieren (dauert ca. 1/2 bis
3/4
> Stunde bis er einschläft,
> schläft dann in der Regel ganze 20 minuten :-((, wenn wir Glück
haben ab und
> zu 1-1 1/2 Stunden
> um 13.00 Uhr 2. Brei, wie 9.30
> um 16.30 Uhr Milch
> um 20.00 Uhr Milch
> schläft dann durch bis nächsten Morgen 06.30;
> jedoch ab 12.00 uhr wird nicht mehr geschlafen,
> weil das ja etwas für Babies....
>
> Beides zusammen ist ziemlich heftig,
> Frage: Gibt es jemanden, mit dem wir dasselbe "Schicksal"
teilen,
> und der vielleicht einen Tip für uns hat?
Ich kann jetzt nur von unserem Sohnemann berichten.
Er hat ja auch von Anfang an unseren Lebensrhytmus angenommen, d.h.
recht frühzeitig ins Bett, mehr oder weniger gut durchgeschlafen um dann
Tagsüber je älter er wird, sich "austoben" zu können.
(Er ist heute 22 1/2 Monate jung).
Es war hier und dort ein kleiner Kampf, weil er seinen Mittagsschlaf
nicht machen wollte, aber mittlerweile gehts ganz gut, d.h. er legt sich
schon von alleine hin und pennt dann 1-2 Stündchen am Stück.
Montags (heute) ist wieder die Krabbelgruppe angesagt, so daß er sich
dort auch austoben kann, danach ist er eh platt.
In den ersten Monaten ist es halt nicht so einfach, einen Rhytmus zu
finden, wonach die Eltern UND das Baby zu ihrem "Recht" kommen
werden.
Aber das wird sich alles schon einpendeln.
Und wie ich sehe, schläft Euer Sohnemann ja auch schon Nachts durch, das
ist doch genial, seid froh.
Bedenke einfach, je älter das Baby wird, desto "neugieriger"
wird es und
irgendwann kann es sich auch Mittags "auf Teufel komm raus"
wachhalten,
was dann manchmal zu der Situation führt, das das Baby ums Verrecken
nicht mittags schlafen will, so daß es aber irgendwann unleidlich wird,
weil es "übermüdet" ist.
Ansonsten habt ihr aber noch eine wunderschöne Zeit vor Euch, denn wenn
der Kleine erstmal "lebendig(er)" wird und anfängt zu krabbeln,
zu
laufen, alles anzupacken, 30x am Tag den Fernseher ein und ausschaltet,
dann geht erstmal richtig die Post ab:-)
Gruss
Ralf
Beikost und Schlafen
Peter Haider <phwien et jahuh punkt de> wrote:
> Hallo Newsgroup,
>
> habe weiter unten unten ein "Re:" zu diesem Thema gesehen,
> den Vorspann dazu konnte ich allerdings nicht mehr downloaden.
>
> Nun zu unserem Problem:
> Unser Sohnemann (6 Monate alt) hat seit seiner Geburt
> Hipp HA1 und ab dem 5. Monat HA2 Hyperallergene Milch erhalten.
> Er hat sich prächtig entwickelt (knappe 10kg) und
> ist immer stets gut gelaunt und sehr, sehr neugierig.
>
> Seit geraumer Zeit versuchen wir es mit Beikost,
> mit dürftigem Erfolg. Nicht nur, dass er Glässchen
> vom Drogeriemarkt ablehnt und nur auf selbst gekochtes pocht
> (was natürlich bei meiner Frau zu Stress führt) isst er auch nur
> Apfel und Banane, Gemüse wie Kartoffel, Kohlrabi etc.. lehnt er ab.
> Das einzige was ihm bisher geschmckt hat war Kürbis
> (aber das kann ich ihn doch nicht jetzt 6 monate füttern, oder???)
>
Naja, wartet erst mal ab, ob der Kleine 6 Monate mit Kürbisbrei
zufrieden sein wird. M.E. spricht aber nichts dagegen ihn notfalls
solange mit diesem Brei zu beglücken (ggf. fragt ihr mal bei eurem KiA
nach). Kleine Kinder brauchen nicht dieses Maß an Abwechselung in der
Nahrung wie wir Erwachsenen. Abgesehen davon ißt er ja auch noch Apfel
und Banane.
Im Grund ist euer Sohn auch noch recht klein für Beikost. Unsere Tochter
hat erst mit etwa 7 1/2 Monaten ihre erste andere Nahrung als MuMi
bekommen ("Mittagessen") und sich bis zu diesem Zeitpunkt (und danach
auch) wunderbar entwickelt. Sie hat ihr erstes Möhrengläschen dann
auch
mit großer Begeisterung verputzt. Die nächste Mahlzeit haben wir
dann
übrigens erst einen Monat später eingeführt (Abendbrei).
Da euer Sohn bislang Hyperallergene Milch bekommen hat scheint ein
gewisses Allergierisiko vorzuliegen. In diesem Fall empfiehlt es sich
ohnehin nicht allzuviele Nahrungsmittel wild durcheinander
auszuprobieren, sondern zunächst immer zuzuwarten, ob das Kind auf ein
Nahrungsmittel allergisch reagiert, bevor das Nächste eingeführt
wird.
> (...)
>
> Grüsse aus Wien
> Ania & Peter
Liebe Grüße
Ebba
--
PM an: ebba.lippert@gmx.de
ebba.lippert@gmx.net ist wg. Übermüllung geschlossen ;-).
Beikost und Schlafen
Hallo Peter!
Peter Haider wrote:
> Seit geraumer Zeit versuchen wir es mit Beikost,
> mit dürftigem Erfolg. Nicht nur, dass er Glässchen
> vom Drogeriemarkt ablehnt und nur auf selbst gekochtes pocht
> (was natürlich bei meiner Frau zu Stress führt) isst er auch nur
> Apfel und Banane, Gemüse wie Kartoffel, Kohlrabi etc.. lehnt er ab.
> Das einzige was ihm bisher geschmckt hat war Kürbis
> (aber das kann ich ihn doch nicht jetzt 6 monate füttern, oder???)
Probier einmal, in das Gemüse etwas Traubenzucker hineinzurühren.
Viele Kinder brauchen das am Anfang, um sich an den Geschmack zu
gewöhnen. Meine Enkelin (5 Monate) nimmt nur Obstgläschen und
Karotten. Mit dem Traubenzuckertrick klappt es jetzt auch mit anderen
Gemüsen.
> Darüber hinaus - hängt zwar nicht direkt damit zusammen -
> ist für Ihn das Füttern anstrengend, weil er uns
> regelmäßig während dem Essen total müde
"einsackt".
Habt Ihr schon einmal probiert, ihm nur Tee oder Saft im Fläschchen
anzubieten, wenn er müde ist, und erst nach dem Aufwachen zu füttern?
> um 20.00 Uhr Milch
> schläft dann durch bis nächsten Morgen 06.30;
Beneidenswert! Meine Tochter "darf" zweimal in der Nacht stillen,
mindestens zweimal herumgehen, um das brüllende Kind wieder zum
Schlafen zu bringen, eine Stunde im Beet schaukeln usw., und dann ist
die Nacht um 5 Uhr vorbei! :-(
Liebe Grüße
Waltraut
Beikost und Schlafen
Hallo Ania und Peter,
> habe weiter unten unten ein "Re:" zu diesem Thema gesehen,
> den Vorspann dazu konnte ich allerdings nicht mehr downloaden.
ich hatte vor einigen Wochen schonmal einen ähnliches
Posting geschrieben, und das Meiste, dass die anderen
Euch geschrieben haben kann ich unterstreichen.
Unser Sohn ist mittlerweile 11 1/2Monate und es isst
mittlerweile etwas Beikost, aber nicht das und die Menge,
die die landläufige Vorstellung ist, aber selbst das war eine
langwierige Sache-und ist bis heute nicht durchgestanden,
da es immernoch Tage gibt, an denen er nur gestillt werden
möchte. Wir versuchen nun seit 4 Monaten ihm
Beikost zu geben. Wasser trinkt er mit dem Trinklernbecher,
Muttermilch nicht. Wir haben alles versucht: selbst Karotten
gekocht und püriert, Gläschen mit Karotten, Kartoffelbrei,
Pastinake oder Kürbis. Lange Zeit hat er maximal ein
Löffelchen davon genommen. Wir haben ihn jedenfalls
nie gezwungen und nach einigen Tagen probierens immer
eine längere Pause gemacht bevor wir ihm wieder etwas
anboten. Heute will er alles probieren, was wir essen und
wenn wir essen. Um dahin zu kommen haben wir auch
Obstmus aus dem Gläschen (aus dem BIOLaden:
Birne/Apfel Pur). Gerade vorhin hat er eine viertel Tomate
gegessen.
> Unser Sohnemann (6 Monate alt) hat seit seiner Geburt
> Hipp HA1 und ab dem 5. Monat HA2 Hyperallergene Milch erhalten.
> Er hat sich prächtig entwickelt (knappe 10kg) und
> ist immer stets gut gelaunt und sehr, sehr neugierig.
Unser Kleiner ist immer voll gestillt worden-das bis heute,
von daher fehlt mir etwas der Vergleich-Generell denke ich,
dass Flaschenbabys eher länger zufrieden zwischen den
Mahlzeiten sind und er deshalb euch auch die ruhigen Nächte
beschert. Da bin ich schon neidisch.
> schläft dann durch bis nächsten Morgen 06.30;
> jedoch ab 12.00 uhr wird nicht mehr geschlafen,
> weil das ja etwas für Babies....
Ich versteh euer Problem nicht.
20:00 - 6:30 = 10,5 h Schlaf (am Stück!!).
Wenn man ungefähr 13h Schlaf/Tag rechnet für
einen 6mon. altes Kind, dann seid Ihr doch gut
dran, dass er Euch nachts am Stück in Ruhe läßt.
Die kurzen Schlafzeiten summieren sich irgendwann,
will heissen, dass er bald (AFAIR als unserer rollen
und krabbeln lernte und die Welt dadurch noch interessanter
wurde) nur noch 1-2 mal ca. 1-1/2 h schlafen wird.
Das kann aber bei Euch auch anders sein.
> Beides zusammen ist ziemlich heftig,
> Frage: Gibt es jemanden, mit dem wir dasselbe "Schicksal"
teilen,
> und der vielleicht einen Tip für uns hat?
Mein Tip: Ihr seid noch zu früh zum Probieren,
aber ihr könnt es immer mal wieder versuchen-
am Besten immer eine Woche dazwischen lassen.
Gebt ihm immermal wieder Löffel und Plastik-
tellerchen zum Spielen. Nie zu etwas beim
Essen zwingen-das kann sehr schnell ausarten!!
Wir haben auch nicht Lachen oder Gähnen aus-
genutzt um den Löffel "unterzubringen".
Wenn er gerade nur Kürbis mag: Ist doch prima,
gebt im Kürbis soviel er will-Wenn er etwas anderes
mag, zeigt ers schon-dann muss man halt wieder probieren
(z.B. Kartoffeln, Brei, Banane zerdrückt ) und solange
er noch Fläschen kriegt ist auch alles drin, was er braucht.
Und: macht euch nicht verrückt: Jemand hat hier
mir geantwortet, dass allergiegefährdete Babys
sich besonders lange zeit lassen würden-aus Instinkt.
Diese Antwort hat mir persönlich gut gefallen und das
kann ich Euch weitergeben.
Servus nach Wien,
NN
Beikost und Schlafen
Peter Haider schrieb:
> Hallo Newsgroup,
Hallo Ania und Peter,
> Nun zu unserem Problem:
> [...]
> Seit geraumer Zeit versuchen wir es mit Beikost,
> mit dürftigem Erfolg. Nicht nur, dass er Glässchen
> vom Drogeriemarkt ablehnt und nur auf selbst gekochtes pocht
> (was natürlich bei meiner Frau zu Stress führt)
Wieso? Brei kann man ganz gut vorbereiten und einfrieren.
Der Stress geht erst richtig los, wenn die Kinder ab etwa 1 Jahr mittags
komplett vom Tisch mitessen. Das heißt nämlich jeden Mittag frisch
kochen!...
> ... isst er auch nur
> Apfel und Banane, Gemüse wie Kartoffel, Kohlrabi etc.. lehnt er ab.
> Das einzige was ihm bisher geschmckt hat war Kürbis
> (aber das kann ich ihn doch nicht jetzt 6 monate füttern, oder???)
Ist ja schon gesagt worden: Für den Anfang reicht eine Sorte Brei
vollkommen aus. Kein Kind muss mit 6 Monaten beigefüttert werden.
Viele Kinder wollen erst viel später Beikost und geben sich viel
länger
mit Fläschchen oder Stillen zufrieden!
>
> Darüber hinaus - hängt zwar nicht direkt damit zusammen -
> ist für Ihn das Füttern anstrengend, weil er uns
> regelmäßig während dem Essen total müde
"einsackt".
Füttert Ihr ihn zu festen Zeiten, oder wenn er Hunger hat und
ausgeschlafen ist?
Versucht es mal nach einem Schläfchen, dann sollte er wach genug sein.
Vielleicht überfordert ihn das Aufnehmen der festen Nahrung aber noch?
Ist halt auch anstrengend...
>
> Was das Schlafen anbelangt, so haben wir derzeit folgenden Rhytmus:
>
> ca. 6.30 wacht er auf bekommt Milchfläschen
> schläft danach ca. 1 Stunde
> um 9.30 bekommt er den ersten Brei, oder besser gesagt sollte er bekommen,
> wenns nicht klappt, Milch
Was für einen Brei füttert Ihr morgens?
Üblicherweise fängt man mittags mit einer Sorte Gemüse an, dann
nachmittags Obstbrei oder abends Milchbrei, als letztes wird die
Morgenmahlzeit geändert. (ist nicht allgemeingültig, wird aber oft so
empfohlen).
> danach versuchen wir ihn zum Schlafen zu motivieren (dauert ca. 1/2 bis
3/4
> Stunde bis er einschläft,
> schläft dann in der Regel ganze 20 minuten :-((, wenn wir Glück
haben ab und
> zu 1-1 1/2 Stunden
> um 13.00 Uhr 2. Brei, wie 9.30
Auf jeden Fall fällt mir auf, dass Ihr bereits 2 Mahlzeiten zu ersetzen
versucht.
Die zweite Mahlzeit würde ich aber erst angehen, wenn das Kind die erste
richtig essen mag.
> um 16.30 Uhr Milch
> um 20.00 Uhr Milch
> schläft dann durch bis nächsten Morgen 06.30;
> jedoch ab 12.00 uhr wird nicht mehr geschlafen,
> weil das ja etwas für Babies....
Hallo? Solche Schlafenszeiten sind in diesem Alter echt beneidenswert!!!!
Mein Sohn (2 J.) schläft mittlerweile gut von 21/22 Uhr bis 7 Uhr
morgens, wacht nachts aber mindestens einMal auf (zwischen 2 und 4
Uhr)und will beruhigt werden, oder klettert in unser Bett.
Mittags schläft er eine Stunde.
Im Alter von 6 Monaten sah das Ganze noch etwas anders aus...
Googel mal nach Schlafproblemen o.ä.... Du wirst sehen, dass viele viele
Kinder einen ganz anderen Rhythmus haben... Die Kinder, die von 20 bis 8
durchschlafen plus 2 Stunden Mittagspause sind echt selten (und Euer
Sohn hat sogar schon fast diese Zeiten!...)
>
> Beides zusammen ist ziemlich heftig,
> Frage: Gibt es jemanden, mit dem wir dasselbe "Schicksal"
teilen,
> und der vielleicht einen Tip für uns hat?
>
Nichts für ungut, aber ich denke, dass Ihr kein "Schicksal"
habt, dass
man ändern sollte. SChließlich schläft Euer Sohn super und
nimmt auch
eine Sorte Brei gerne. Ist doch perfekt!...
> Hoffe auf Antworten - Sorry für das lange Posting
>
> Grüsse aus Wien
> Ania & Peter
Gruß
Mervi
Beikost und Schlafen
Hallo Nicolas,
Nicolas Neuber schrieb am 24.05.2004:
> Mein Tip: Ihr seid noch zu früh zum Probieren,
> aber ihr könnt es immer mal wieder versuchen-
> am Besten immer eine Woche dazwischen lassen.
Mir kommt es so vor, als ob gerade Kinder, die "spät" mit der
Beikost
anfangen, nicht gerne vom Löffel essen. Aber das kann ja beim OP nicht
sein, wenn er das Kind erst 6 Monate ist und sie seit einigen Wochen
zufüttern.
Mein Sohn ist vier Monate und bekommt seit zwei Wochen Mittags Gemüsebrei,
mittlerweile mit Kartoffeln oder Früchtebrei und abends einen Milchbrei.
Er
ißt vom Löffel ohne Probleme und *gerne*, aber ich hätte auch
nicht
gedacht, daß das ein Problem werden könnte. Dazu trinkt er aber
manchmal
gern noch nen Hieb Milch aus der Flasche, bis der ärgste Hunger gestillt
ist.
> Gebt ihm immermal wieder Löffel und Plastik-
> tellerchen zum Spielen.
Du meinst, das ist eine gute Idee? Sieht er das dann nicht eher als
Spielzeug an, als daß er weiß, davon gibts was leckeres zum Essen?
Ich geb
Robin auch den Löffel, weil der ihn sehr interessiert, aber eigentlich
nur,
wenn ich ihn füttere.
Grüßli
Codi